Wout van Aert ist bereit, beim Auftakt zur Vuelta a España 2026 das rote Trikot anzugreifen. Der Kapitän von Visma - Lease a Bike muss auf Etappe 2 neun Sekunden auf Spitzenreiter Tadej Pogacar gutmachen.
Die Sonntagsetappe bietet vielen
im Peloton eine Chance: 214 Kilometer mit 2600 Höhenmetern und einem ansteigenden Finale. Dem Belgier zufolge liegt ihm das Profil.
Dennoch bleibt es schwierig, Pogacar Zeit abzunehmen. Weitere Anwärter sind
Mads Pedersen, der ein starkes Eröffnungswochenende fährt.
„Das wird eine Fahrt, die richtig unter die Haut geht. Es sind nicht die steilsten Anstiege, wohlgemerkt. Das sollte mir entgegenkommen“, sagte Van Aert
vor dem Start zu den Medien.
Visma peilt mit Wout van Aert den Etappensieg an
Mit Matthew Brennan und Christophe Laporte als weiteren Optionen fürs Finale deutete Van Aert an, dass sich das niederländische Team auch im Zwischensprint zeigen könnte, der Bonussekunden vergibt. Für den Paris-Roubaix-Sieger zählt vor allem die Etappe, entsprechend selbstbewusst schätzte er seine Chancen ein.
„Wir haben das Finale genau studiert. Die letzten 5 Kilometer sind sehr hart. Es wird schnell. Ich erwarte einen Sprint der richtig starken Männer.
Wenn wir uns einmischen können, machen wir das. Aber unser erstes Ziel ist, die Etappe als Team zu gewinnen. Wir starten mit einem klaren Plan.“
Tadej Pogacar im Roten Trikot
Mads Pedersens klare Einschätzung zu Pogacars Chancen auf Etappe 2
Ein weiterer Top-Favorit ist Mads Pedersen. Der Lidl-Trek-Kapitän jagt Etappensiege und dürfte diese Ankunft lange im Kalender markiert haben. Gefragt, ob Pogacar ein Gegner im Kampf um den Sieg sei, antwortete er ohne Umschweife.
„Was für eine dumme Frage. Hundertprozentig“, witzelte Pedersen.
Mit Pogacar bereits in Rot und einem Etappensieg aus einem Start ist der Slowene klar in Form und wäre bei einem Sprint um den Sieg zweifellos unter den Anwärtern. Beim Abschied aus Monaco beginnt für das Peloton der allmähliche Weg Richtung Granada.
Pogacar sagte: „Es wird hart. Morgen gibt es einige Fahrer, die zeitlich nah dran sind und in die Gruppe gehen oder auf Bonifikationen sprinten können. Es wird also ein Kampf um das Rote Trikot, und wir könnten morgen Bewegung in der Gesamtwertung sehen.“