Der Vertrag von
Chloé Dygert bei Canyon//SRAM zondacrypto läuft Ende dieses Jahres aus. Eigentlich wäre reges Interesse an der zweifachen Zeitfahr-Weltmeisterin zu erwarten… doch das bleibt aus. 2026 stehen für Dygert lediglich sechs Renntage zu Buche – die Hälfte davon DNFs – und kurzfristig ist keine Ausweitung des Programms absehbar.
Dygert vor Neustart: Bahn-Fokus und Wechsel-Gerüchte für 2027
Die 29-jährige US-Amerikanerin kämpfte in den vergangenen Monaten mit anhaltenden gesundheitlichen Problemen, die sie schließlich in ihrer
Instagram-Story erklärte: „Aktuelle Blutwerte zeigen deutliche Hormonmängel sowie erhöhte Cortisolwerte – das erklärt die Müdigkeit und viele der gesundheitlichen Symptome, die ich erlebe.“ Zusammen mit den Blessuren aus dem Paris–Roubaix 2026 ergibt sich ein klares Bild: Dygert brauchte eine Auszeit.
Was bedeutet das für Dygerts Zukunft im Radsport? Die Amerikanerin verspürt nicht mehr dieselbe Begeisterung für ein volles Rennprogramm rund um den Globus und sucht offenbar nach einem Abschluss ihrer Karriere zu eigenen Bedingungen. Idealerweise bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.
Aus diesem Grund
berichtet Journalist Daniel Benson, dass Dygert für die Saisons 2027–2028 bei der US-Continental-Mannschaft Virginia's Blue Ridge – TWENTY28 anheuern wird. Für dieses Team fuhr sie bereits vor ihrem Profi-Debüt zwischen 2016 und 2019. Demnach will Dygert sich in den kommenden Jahren vollständig auf die Bahn konzentrieren – mit dem Ziel, ihre Sammlung aus vier Weltmeistertiteln in der Mannschaftsverfolgung und einer Olympischen Goldmedaille (2024) auszubauen.