Cian Uijtdebroeks stürzt schwer bei der Vuelta a España – Belgier erleidet mehrere Verletzungen an Arm und Bein, Team bangt um seine Zukunft im Rennen

Radsport
Montag, 24 August 2026 um 13:15
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Cian Uijtdebroeks erlebte erneut einen beunruhigenden Moment bei einer Grand Tour. Der Belgier vom Movistar Team stürzte auf der 2. Etappe der Vuelta a España 2026 und erreichte zwar das Ziel, verlor jedoch Zeit auf den Sieger Matthew Brennan. Der Belgier kam 18 Sekunden hinter dem Visma-Fahrer ins Ziel.
Der Sturz ereignete sich an einem komplizierten Tag und hinterließ bei Uijtdebroeks mehrere sichtbare Wunden. Der Fahrer, einer der Movistar-Kandidaten für die Gesamtwertung, musste mit zahlreichen Schürfwunden und Beschwerden weiterfahren.
Das Movistar Team hat nach der Etappe den medizinischen Bericht von Uijtdebroeks veröffentlicht. Der Belgier hat eine Wunde und Abschürfungen an der rechten Hüfte und am rechten Knie sowie oberflächliche Verletzungen am linken Ellbogen und Arm.

Verletzungen an Hüfte, Knie, Arm und Ellbogen

Die größte Sorge liegt jedoch anderswo: am linken Knöchel. Uijtdebroeks erlitt ein Trauma, das die medizinischen Dienste zu einer Röntgenuntersuchung im RX-Truck der Organisation am Ziel veranlasste.
Bislang wurde keine knöcherne Verletzung festgestellt, und das Team wird seinen Zustand in den kommenden Stunden engmaschig beobachten.
„Cian hat eine Wunde und Abschürfungen an der rechten Hüfte und am rechten Knie sowie am linken Ellbogen und Arm. Außerdem hat er ein Trauma am linken Knöchel erlitten, das in dem am Zielbereich befindlichen RX-Truck der Organisation radiologisch untersucht wurde.“
Movistar bedankte sich zudem bei den Medizinischen Diensten der Vuelta für die Betreuung während des Rennens und im Ziel.
Cian Uijtdebroeks, Movistar Team, Tour de France
Cian Uijtdebroeks

Er sollte zur dritten Etappe starten

Positiv ist, dass Uijtdebroeks nach aktuellem Stand die 3. Etappe der Vuelta a España in Angriff nehmen kann. Das Team wartet ab, wie er über Nacht und morgen reagiert, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Die Situation sorgt dennoch für Unruhe, angesichts seiner jüngsten Vorgeschichte. Uijtdebroeks musste die letzte Tour de France aufgeben, nachdem er bereits vom Start weg mit gesundheitlichen Problemen kämpfte. Nach sechs Etappen entschied Movistar, dass die Rückkehr nach Hause zur Regeneration und Vorbereitung der nächsten Ziele der beste Weg sei.
Nun, nur wenige Wochen später, schlägt das Pech erneut zu. Dieses Mal ist es keine Erkrankung, sondern die Folgen eines Sturzes, der zum Glück nach aktuellem Stand keine schwerere Verletzung verursacht hat.
Uijtdebroeks blickt nun auf die nächsten Stunden in der Hoffnung, dass die Schmerzen nachlassen und er im Rennen bleiben kann. Ziel ist, dass der Belgier morgen an der Startlinie steht und diesen Rückschlag so schnell wie möglich abhakt.
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