„Bis Mitte Januar stand ich ohne Team da“ – Filip Maciejuk verlängert nach schwierigem Saisonstart bei Movistar

Radsport
durch Nic Gayer
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Das Movistar Team treibt seine Kaderplanung für die Saison 2027 weiter voran und setzt dabei auf Kontinuität. Wie die spanische WorldTour-Mannschaft offiziell bestätigte, hat Filip Maciejuk seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis Ende 2027 verlängert. Der polnische Zeitfahrspezialist war erst Anfang 2026 nach zwei Jahren bei Red Bull - BORA - hansgrohe zu Movistar gewechselt und hat sich seither als vielseitiger Helfer etabliert.
Nach seiner ersten Saison im Trikot der spanischen Mannschaft erhält Maciejuk damit die Gelegenheit, seine Karriere auf höchstem internationalem Niveau fortzusetzen. Der am 3. September 1999 im polnischen Pulawy geborene 27-Jährige soll auch künftig eine wichtige Rolle innerhalb des Teams übernehmen und seine Stärken insbesondere bei anspruchsvollen Rennen einbringen.

Zweifacher polnischer Zeitfahrmeister als wichtiger Helfer

Maciejuk verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung bei den großen WorldTour-Klassikern und zeichnet sich vor allem durch seine ausgeprägten Qualitäten als kraftvoller Tempofahrer aus. Seine Fähigkeit, über längere Abschnitte ein hohes Tempo zu halten, macht ihn zu einem wertvollen Helfer, insbesondere auf taktisch anspruchsvollen Etappen, bei denen die Mannschaft auf zuverlässige Unterstützung angewiesen ist.
Filip Maciejuk in Aktion.
Der ehemalige BORA-Fahrer Filip Maciejuk bleibt dem Movistar Team erhalten. Der zweifache polnische Zeitfahrmeister hat seinen Vertrag bis Ende 2027 verlängert und soll die spanische WorldTour-Mannschaft weiterhin als vielseitiger Helfer unterstützen.
Seine bislang größten individuellen Erfolge feierte der Pole im Kampf gegen die Uhr. Sowohl 2024 als auch 2025 sicherte er sich den nationalen Meistertitel im Einzelzeitfahren. Auch 2026 gehörte Maciejuk erneut zu den stärksten Zeitfahrern seines Landes und belegte bei den polnischen Meisterschaften den zweiten Platz.
Diese Ergebnisse unterstreichen nicht nur seine Spezialisierung auf das Einzelzeitfahren, sondern auch seine Konstanz in einer der anspruchsvollsten Disziplinen des professionellen Radsports. Über mehrere Jahre hinweg konnte er sich auf nationaler Ebene in der absoluten Spitze behaupten.
Für das Movistar Team sind allerdings nicht allein seine individuellen Qualitäten ausschlaggebend. Die sportliche Leitung schätzt insbesondere Maciejuks Vielseitigkeit und seine Bereitschaft, sich in den Dienst der Mannschaftskapitäne zu stellen. Der 27-Jährige kann selbst in Ausreißergruppen aktiv werden, übernimmt aber vor allem wichtige Helferaufgaben bei Klassikern und Etappenrennen. Gerade wenn es darum geht, die Kapitäne im Feld gut zu positionieren oder das Renngeschehen zu kontrollieren, kann Movistar auf seine Stärke und Erfahrung zurückgreifen. Mit der Vertragsverlängerung sichert sich die Mannschaft somit einen vielseitig einsetzbaren Fahrer für unterschiedliche Rennprofile.

„Bis Mitte Januar stand ich ohne Mannschaft da“ – Maciejuk blickt auf schwierige Monate zurück

Für Maciejuk hat die Vertragsverlängerung auch persönlich eine besondere Bedeutung. Schließlich war seine sportliche Zukunft zu Beginn des Jahres 2026 alles andere als gesichert. Nachdem seine Zeit bei Red Bull - BORA - hansgrohe zu Ende gegangen war, stand der Pole zunächst ohne Vertrag da. Erst Mitte Januar bot ihm das Movistar Team eine neue Perspektive und nahm ihn in seinen Kader auf, um die eigenen Möglichkeiten bei unterschiedlichen Rennformaten zu erweitern.
„Ich freue mich sehr, auch in der nächsten Saison für das Team fahren zu dürfen. Der Start ins Jahr 2026 war für mich sehr schwierig, weil ich bis Mitte Januar ohne Mannschaft dastand.“
„Die Teamleitung hat mir dann aber die Möglichkeit gegeben, im Trikot von Movistar Rennen zu bestreiten. Dafür möchte ich mich bedanken, ebenso wie beim gesamten Team für die herzliche Aufnahme“, erklärte Maciejuk nach der offiziellen Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung.

„Bei jedem Rennen zu 100 Prozent bereit sein“ – Maciejuk formuliert seine Ziele für 2027

Inzwischen hat sich der polnische Profi nach eigenen Angaben bestens in seiner neuen sportlichen Heimat eingelebt. Besonders die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft und die Erfahrungen während seiner ersten Saison haben ihn darin bestärkt, seine Zukunft weiterhin bei Movistar zu sehen. Mit der nun geschaffenen Planungssicherheit richtet Maciejuk seinen Blick bereits auf das kommende Jahr. Er möchte sich weiterentwickeln, das Vertrauen der sportlichen Leitung rechtfertigen und durch eine konstante Vorbereitung sicherstellen, dass er auch bei den bedeutendsten Rennen des Kalenders seine bestmögliche Leistung abrufen kann.
„Ich glaube, dass ich mich gut eingelebt habe, und genieße jedes Rennen mit dem Team. Ich denke bereits an die Saison 2027. Mein Ziel ist es, bei jedem Rennen zu 100 Prozent bereit zu sein, bei den größten Veranstaltungen dabei zu sein und der Mannschaft zu Siegen zu verhelfen“, ergänzte der 27-Jährige.
Mit der Verlängerung setzt das Movistar Team auf einen Fahrer, der körperliche Stärke, internationale Erfahrung und ausgeprägten Teamgeist miteinander verbindet. In der Saison 2027 soll Maciejuk diese Qualitäten erneut einbringen und seinen Beitrag dazu leisten, dass die spanische WorldTour-Mannschaft ihre sportlichen Ziele erreicht.
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