Alexander Krieger zieht sich Rippen- und Beckenbruch bei Sturz in gefährlicher Giro d'Italia 2024-Abfahrt zu

Radsport
durch Cycloon
Montag, 13 Mai 2024 um 11:49
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Die gestrige Etappe des Giro d'Italia schien auf dem Papier nicht allzu gefährlich zu sein, und auch die Fernsehübertragungen zeigten keinen großen Unterschied. Hinter der Kamera kam es jedoch zu einem schweren Sturz, in den Alexander Krieger vom Tudor Pro Cycling Team verwickelt war und mit mehreren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die Ergebnisliste zeigte ein DNF für den deutschen Fahrer, der zum Giro gekommen war, um Alberto Dainese und Marius Mayrhofer bei den Sprintetappen zu unterstützen, doch sein Rennen endete am Sonntag. Krieger wurde Opfer eines Sturzes in der letzten Abfahrt der Etappe, bei der auch Martin Marcellusi von Bardiani zu Boden ging.
Krieger erlitt mehrere Rippenbrüche und auch einen Beckenbruch, wie das Schweizer Team gestern Abend mitteilte. Nach der Etappe wurde das Rennen von Geraint Thomas heftig kritisiert, der ebenfalls spät am Tag zu Boden ging, aber auch Juan Sebastián Molano beklagte sich über den schlechten Straßenbelag in der letzten Abfahrt.
Thomas ging jedoch so weit zu sagen, dass die Fahrer manchmal 'wie Clowns im Zirkus' seien. "Man hörte die ganze Zeit, wie Ketten von den Fahrrädern sprangen", aber auch, dass es auf der letzten Abfahrt "viele Löcher in der Straße gab", von denen man annimmt, dass eines zu diesem Sturz führte.