Wout van Aert fällt auf unbestimmte Zeit aus, doch bei Team Visma | Lease a Bike herrscht nicht nur Tristesse. Die Mannschaft bestätigte eine erfolgreiche Operation, und beim World Cup in Zonhoven am Sonntag meldete sich Van Aert per Videobotschaft an die Fans in „De Kuil“ mit einem optimistischen Update.
Der Belgier stürzte aufgrund der eisigen Bedingungen, die das Exact Cross Mol prägten. Das Rennen der Männer blieb aus mehreren Gründen in Erinnerung: zunächst positiv, weil Mathieu van der Poel erstmals in diesem Winter ernsthaft gefordert wurde; später negativ, als Van Aert schwer zu Boden ging und schnell klar wurde, dass es mehr als ein harmloser Ausrutscher war. Während van der Poel bei all seinen Stürzen in diesem Winter unverletzt blieb, setzte Van Aert im Fallen den Fuß unglücklich auf, zog sich eine Verstauchung zu und brach sich dabei den Knöchel.
Die Ausfallzeit ist noch offen, es ist jedoch der nächste Rückschlag in der Karriere des Belgiers und ein großes Hindernis für seine Frühjahrsvorhaben. In Zonhoven blendeten die Organisatoren Videobotschaften des bisherigen World-Cup-Führenden Laurens Sweeck und des aktuell verletzten Van Aert ein. Van Aert, zusammen mit einem seiner Kinder, suchte das Positive: Es gab einen Geburtstag zu feiern.
„Hallo zusammen, leider kann ich heute nicht in De Kuil sein. Ich hätte dort nur zu gern für Show gesorgt und diesem kleinen Lauser ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Er wird heute fünf. Um den Schmerz ein wenig zu lindern, würde ich mich freuen, wenn ihr alle ‚Happy Birthday‘ für Georges singt. Viel Spaß und bis nächstes Jahr im Cyclocross“, sagte er.
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.