„Ich hätte liebend gern geholfen, das Rennen zu beleben“ – Wout van Aert meldet sich nach saisonbeendendem Sturz in Mol zu Wort

Cyclocross
Montag, 05 Januar 2026 um 13:30
Wout van Aert von Visma in einer verschneiten Kurve bei der Exact Cross Mol
Wout van Aert fällt auf unbestimmte Zeit aus, doch bei Team Visma | Lease a Bike herrscht nicht nur Tristesse. Die Mannschaft bestätigte eine erfolgreiche Operation, und beim World Cup in Zonhoven am Sonntag meldete sich Van Aert per Videobotschaft an die Fans in „De Kuil“ mit einem optimistischen Update.
Der Belgier stürzte aufgrund der eisigen Bedingungen, die das Exact Cross Mol prägten. Das Rennen der Männer blieb aus mehreren Gründen in Erinnerung: zunächst positiv, weil Mathieu van der Poel erstmals in diesem Winter ernsthaft gefordert wurde; später negativ, als Van Aert schwer zu Boden ging und schnell klar wurde, dass es mehr als ein harmloser Ausrutscher war. Während van der Poel bei all seinen Stürzen in diesem Winter unverletzt blieb, setzte Van Aert im Fallen den Fuß unglücklich auf, zog sich eine Verstauchung zu und brach sich dabei den Knöchel.
Die Ausfallzeit ist noch offen, es ist jedoch der nächste Rückschlag in der Karriere des Belgiers und ein großes Hindernis für seine Frühjahrsvorhaben. In Zonhoven blendeten die Organisatoren Videobotschaften des bisherigen World-Cup-Führenden Laurens Sweeck und des aktuell verletzten Van Aert ein. Van Aert, zusammen mit einem seiner Kinder, suchte das Positive: Es gab einen Geburtstag zu feiern.
„Hallo zusammen, leider kann ich heute nicht in De Kuil sein. Ich hätte dort nur zu gern für Show gesorgt und diesem kleinen Lauser ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Er wird heute fünf. Um den Schmerz ein wenig zu lindern, würde ich mich freuen, wenn ihr alle ‚Happy Birthday‘ für Georges singt. Viel Spaß und bis nächstes Jahr im Cyclocross“, sagte er.
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