Bei der Flandern-Rundfahrt 2024 wurde Mathieu van der Poel mehrmals von Zuschauern mit Bier beworfen und ihm wurde der Mittelfinger gezeigt, wie auf dem Oude Kwaeremont zu sehen war. Bei Paris-Roubaix 2024 versuchten Fans weiterhin, sein Rennen zu stören, als er mit einem Hut beworfen wurde. Aber es wird nach diesem Zuschauer gesucht und versucht, Konsequenzen zu ziehen.
Als der Weltmeister 42 Kilometer vor dem Ziel alleine fuhr, schien der Sieg immer sicherer zu werden. Es gab wenig, was ihn daran hindern konnte, wie etwa ein Sturz oder ein verrückter Unfall. Das dachte sich auch ein Zuschauer und warf vor laufender Kamera einen Hut unter die Räder des Alpecin-Deceuninck-Fahrers. Glücklicherweise kam es nicht zu einem Sturz oder Ähnlichem, aber es wurde auf der Kamera festgehalten und von Fans und anderen Zuschauern sofort bemerkt.
Es ist wahrscheinlich, dass die UNCP (Union Nationale des Cyclistes Professionnels) eine Beschwerde einreichen wird, während Adam Hansen schnell auf X schrieb, dass "ja, wir gehen gegen sie vor. So wie es die CPA in Flandern getan hat". In der Zwischenzeit bestätigt der CPA-Chef gegenüber GCN: "Wir nutzen die nationalen Verbände, um sie vor Gericht zu bringen... Sie werden ihre Anzeige bei den lokalen Behörden einreichen und diese werden eine vollständige Untersuchung durchführen. Wir werden die Person finden, das ist sicher."
Der australische Fahrer, der auch das Gesicht der Einführung einer Schikane vor der Trouée d'Arenberg war, erzählt, dass diese Methode bereits in den vergangenen Jahren funktioniert hat, wie zum Beispiel der 'Opi Omi' Vorfall bei der Tour de France: "Wir haben damit in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich an den Vorfall bei der Tour de France erinnert, als Tony Martin von einem Zuschauer zu Fall gebracht wurde und die UNCP diese Person verklagte und der Fall gewonnen wurde. Wir reichen also Klagen ein, und die Person wurde zu einer Geldstrafe verurteilt".
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.