Das Team Visma - Lease a Bike ist derzeit zweifelsohne an der Spitze der Radsportwelt, wenn es um Trainingsmethoden geht. Hitzetraining ist ein solches Thema, das von Fahrern und Teams noch getestet wird. Wout van Aert gibt seine Meinung dazu vor dem Omloop Het Nieuwsblad ab.
"Ich glaube an das Hitzetraining und möchte es auf jeden Fall ausprobieren. Ich möchte alles tun, was mich auf legale Weise besser machen kann", sagte van Aert zu Het Laatste Nieuws. "Unser Team ist damit beschäftigt, zu erforschen, wie sie den maximalen Effekt aus dem Hitzetraining ziehen können. Ich werde diese Untersuchungsphase abwarten, bis das Team besser weiß, wie und was zu tun ist."
Ein solches Training wird von einigen wenigen Profi-Rennfahrern genutzt, um sich auf Rennen bei heißem Wetter und sehr hoher Intensität einzustellen. Dies bedeutet in der Regel, dass in einem heißen Raum und/oder mit zusätzlichen Kleidungsschichten trainiert wird, um den Körper in diesen Zustand zu versetzen. Zurzeit handelt es sich jedoch noch um ein experimentelles Verfahren, das den Fahrern keine Leistungsvorteile bringt. Der Belgier glaubt jedoch, dass sich dies im Laufe der Jahre als richtig erweisen könnte, wie es beim Höhentraining der Fall war.
"Vor fünfzehn Jahren kletterten die Fahrer bereits in der Höhe, aber sie wussten noch nicht, wie man es perfekt macht. Heute bin ich mir sicher, dass unser Team sehr gut weiß, wie man ein Höhentraining gestaltet, um den besten Effekt zu erzielen", glaubt der Klassikerspezialist. "Es kann gut sein, dass wir das Gleiche bald auch über das Hitzetraining sagen können."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.