Das große Grand Tour-Debüt erwartet das Tudor Pro Cycling Team beim diesjährigen Giro d'Italia. Aber obwohl das Team relativ neu im Feld ist, wird die ehrgeizige Schweizer Mannschaft nicht nach Italien reisen, um sich "nur umzuschauen". Nein, der sportliche Leiter Matteo Tosatto macht deutlich, dass Tudor Pro Cycling bereit ist, in Italien für Furore zu sorgen und den Sieg mit aller Kraft zu holen.
"Ich freue mich immer, zum Giro zu fahren, aber die zweite, wichtigere Frage ist, ob man ein gutes Ergebnis erzielen kann. Wir haben eine junge Gruppe mit zwei oder drei Fahrern mit viel Erfahrung - der Geist unserer Mannschaft besagt, nicht zu den Rennen zu gehen, nur um zu starten", sagte Tosatto gegenüber Cyclingnews.
"Der Geist sieht vor, im Rennen Verantwortung zu übernehmen. Das ist unsere Mentalität. Es ist wichtig, dass die Jungs an dieser Mentalität arbeiten - ins Rennen gehen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, nicht nur um zu starten und die Chancen in der Pause zu suchen. Wir gehen ins Rennen, um zu versuchen, das Rennen zu gewinnen, um unter die ersten Fünf zu kommen. Es ist eine junge Gruppe, aber sie ist stark."
"Für mich, Fabian und alle anderen ist es wichtig, die jungen Fahrer maximal zu unterstützen, aber auch die Mentalität der Fahrer zu ändern - ins Rennen zu gehen, um es zu gewinnen", sagt er abschließend.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.