Will Visma den Trend der Positionskämpfe durchbrechen? „Wir blieben hinten, um vor dem MZF Kräfte zu sparen“, erklärt der Sportdirektor

Radsport
Dienstag, 10 März 2026 um 7:00
TeamVismaLeaseaBike
Wie schon auf Etappe 1 verlief auch der zweite Tag von Paris–Nizza für die meisten Gesamtwertungsfahrer ruhig, darunter Vismas | Lease a Bikes Aushängeschild Jonas Vingegaard. Anders war am Montag jedoch der Ansatz des niederländischen Teams beim Schutz ihres Kapitäns. Anstatt mit den Sprintzügen um die Positionen bis in die letzten 3 Kilometer der Schutzzone zu kämpfen, blieb die Gruppe um Vingegaard im Peloton zurück und sparte Körner für das entscheidende Mannschaftszeitfahren morgen.
„Es war ein guter Tag. Wir sind gut durch die Etappe gekommen und konnten Energie für morgen sparen“, sagte Sportdirektor Marc Reef über die Team-Website.
Ganz ohne kleinere Zwischenfälle blieb die Etappe nicht, doch keiner der Visma-Fahrer war betroffen – ein erfolgreicher Tag für die Bienen. „Es gab einige Stürze, aber wir waren nie involviert. Wir hatten entschieden, hinten zu bleiben, um Energie zu sparen, und im Nachhinein erwies sich das als richtige Wahl.“
Mit einem Aufgebot um die Zeitfahrspezialisten Edoardo Affini, Bruno Armirail und Victor Campenaerts wird Visma im Mannschaftszeitfahren der 3. Etappe nicht „nur verteidigen“, sondern eine gewinnbringende Ausgangslage für ihren dänischen Leader schaffen wollen. „Jetzt liegt der Fokus auf dem morgigen Mannschaftszeitfahren. Das wird ein wichtiger Tag“, schloss er.
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