"Wenn man sieht, wie viel Pech Wout hatte..." - Visma glaubt weiter an Van Aert und hält an seinem Plan fest

Radsport
Montag, 31 März 2025 um 15:30
woutvanaert

Wout van Aert ist im Jahr 2025 noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Nach einem verkürzten Cyclocross-Winter hat sich der Belgier in diesem Jahr auf der Straße bisher kaum bemerkbar gemacht, aber das Team Visma - Lease a Bike besteht darauf, dass es weiterhin volles Vertrauen in seinen Superstar hat und sich für den Rest des kommenden Frühjahrs an den Plan halten wird.

Van Aert wurde von einigen kritisiert, unter anderem von Olympiasieger Greg van Avermaet, weil er diese Woche in Gent-Wevelgem fehlte. Der Belgier ist der Meinung, dass sein Landsmann eher Rennen in den Beinen braucht, um wieder zu seiner Bestform zurückzufinden, als Reisen in die Höhe und Trainingslager. Wie bereits erwähnt, ist das Team Visma - Lease a Bike jedoch zuversichtlich, dass Van Aert in den kommenden Monaten wieder auf die Beine kommen wird, wenn sie sich an den aktuellen Plan halten;

"Bei Wout ist das anders, er hat gerade erst seinen Block begonnen. Es war also keine schwere Entscheidung. Wir halten uns an den Plan, den wir mit Wout haben", erklärt der sportliche Leiter des Teams, Arthur van Dongen, in de Leiderstrui zum Fehlen von Van Aert bei Gent Wevelgem.

Was die jüngste Enttäuschung bei der E3 Saxo Classic betrifft, so haben Van Aert und Visma das Rennen in den Tagen danach gründlich analysiert: "Es gab ein paar Dinge, aber nichts Alarmierendes", erklärt Van Dongen. "Was die Dwars door Vlaanderen und die Flandern-Rundfahrt angeht: Natürlich hätten wir Olav Kooij (Schlüsselbeinbruch bei einem Sturz in Gent Wevelgem, Anm. d. Red.) am Mittwoch gerne dabei gehabt, aber Wout und Matteo Jorgenson werden die Spitzenreiter sein."

"Wenn man sich anschaut, wie viel Pech Wout im letzten Jahr hatte und wie er nach einer harten Saison zurückkommen musste...", fügt Van Dongen hinzu und betont, dass der Belgier mit der nötigen Zeit sicherlich wieder um den Sieg bei den großen Rennen kämpfen kann.

Apropos Siege: Trotz einiger Enttäuschungen und Stürze der Spitzenreiter Van Aert, Kooij und Jonas Vingegaard in diesem Jahr ist Van Dongen mit der bisherigen Gesamtleistung von Visma im Jahr 2025 relativ zufrieden. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir bereits zwölf Siege haben, mit jungen Fahrern wie Matthew Brennan und Ben Tulett. Und wir haben Rennen wie die Algarve und Paris-Nizza gewonnen, daran können wir anknüpfen", schließt der DS.

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