„Wenn man Laporte, Van Aert und Brennan hat, kann man nicht viel machen“ – Der Top-Sprintzug von Visma - Lease a Bike dominiert weiter die Vuelta-Sprints

Radsport
Donnerstag, 03 September 2026 um 10:50
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Wieder Massenankunft, wieder badet Visma-Sprinter Matthew Brennan im Ruhm. Der Brite wurde von seinen Teamkollegen perfekt lanciert und vollendete ohne Probleme vor Bryan Coquard und Jordi Meeus. Es ist sein dritter Sprint­sieg bei dieser Vuelta a España.
Der Druck lastete heute gleichermaßen auf Visma | Lease a Bike und Cofidis. Die Franzosen, beflügelt vom Etappensieg Coquards an Tag 8, suchten am Mittwoch nach weiterem Erfolg. Doch der finale Anzug des niederländischen Teams war schlicht überragend, wie Coquard danach eingestand:
„Da war nichts Besseres zu machen“, sagte der Cofidis-Fahrer bei Eurosport im Ziel. „Wenn du Laporte, Van Aert und Brennan vor dir hast, bleibt dir nicht viel übrig.“

Coquard gibt zu: Brennan ist derzeit zu stark

Coquard positionierte sich auf den letzten Metern direkt am Hinterrad von Brennan. Doch der junge Brite war so stark, dass Coquard nicht einmal aus dem Windschatten herauskam und sich mit Platz zwei begnügen musste.
Dennoch untermauert ein weiterer Podestplatz Coquards starke Vuelta. „Brennan hat mich nicht in [Wout Van Aerts Rad] gelassen und er ist einfach schneller“, sagte Coquard. „Wir wollen immer gewinnen, aber heute war nicht unser Tag.“

Meeus lobt Vismas starken Lead-out

Während Coquard mit Rang zwei zufrieden sein kann, gilt das weniger für Jordi Meeus auf Platz drei. Der Belgier startete als vielleicht namhaftester Sprinter ins Rennen, fand bislang aber nicht die Beine, um Matthew Brennan ernsthaft zu fordern. Daran änderte auch Etappe 11 nichts.
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„Ich wurde beim Herausbeschleunigen aus der Kurve etwas an die Absperrung gedrückt. Ich kam zwar noch raus, aber die Beine waren weg“, schilderte Meeus die letzten Hundert Meter.
Statt zu klagen, zollte Meeus dem dominanten Lead-out von Visma Respekt, der Gegenangriffe im Keim erstickte. „Form und Beine sind sehr gut, aber gegen so ein Team ist es schwer mitzuhalten“, lobte er Brennans Sprintzug.
Der Belgier verglich das Finale mit Etappe 5, in der die kurze Zielgerade dem explosiveren Brennan in die Karten spielte, der Meeus sofort aus der letzten Kurve heraus distanzierte. „Vor allem in so einem technischen Finale wie heute, das war ein bisschen wie auf der fünften Etappe. Damals war die Zielgerade auch so kurz.“
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