Von Mailand zum Teide: Primoz Roglic startet Vuelta-Aufbau für 2026

Radsport
Donnerstag, 19 Februar 2026 um 13:00
roglic
Nach einigen Tagen bei den Winterspielen in Mailand als Unterstützer der slowenischen Athletinnen und Athleten ist Primoz Roglic nun zu den Anforderungen seiner eigenen Saison 2026 zurückgekehrt.
Über Instagram bestätigte Roglic seine Ankunft auf Teneriffa und teilte Bilder vom Teide, wo er einen Höhentrainingsblock zur Saisonvorbereitung beginnt. Der Beitrag war schlicht, doch der Ort spricht Bände. Für Radsportfans steht Teide selten für etwas Lockeres.

Höhe mit Plan

Der Teide zählt seit Jahren zu den bevorzugten Höhenbasen des Pelotons. Dorthin reist man, wenn die langfristigen Ziele klar sind und die Vorbereitung konsequent strukturiert werden muss.
Für Roglic zeichnet sich 2026 um ein klares Ziel herum ab: die Vuelta a España. Als vierfacher Gesamtsieger eröffnet sich ihm die Chance, einen fünften Titel-Rekord anzupeilen. Dieses Unterfangen allein rechtfertigt einen frühen Höheneinsatz.
Auch die Weiterentwicklung bei Red Bull - BORA - hansgrohe prägt die Saisonarchitektur. Mit anderen Führungsakzenten rund um die Tour de France wirkt Roglic’ Programm gezielter fokussiert. Eine Vuelta-orientierte Kampagne setzt eher auf Geduld und Ausdauer als auf Frühform. Teide im Februar passt exakt in dieses Raster.

Fan in Mailand, Anwärter auf Teneriffa

Roglic’ Auftritt in Mailand wurzelt in seiner ungewöhnlichen Sportbiografie. Der frühere Skispringer und heutige Olympiasieger im Radsport war als Unterstützer vor Ort, stärkte Sloweniens Team und knüpfte an das Umfeld an, das seine Anfänge geprägt hat.
Doch dieses Kapitel war kurz.
Der Wechsel nach Teneriffa markiert die Rückkehr zur Routine. Höhentrainings sind keine öffentlichen Auftritte. Es geht um Umfang, Konstanz und marginale Zugewinne, die erst Monate später in der Hitze der Spätsommerrennen sichtbar werden.
Vom Slovenian House in Cortina zu den Vulkanhängen des Teide ist der Kurs klar. Der Olympia-Besuch stand für nationale Unterstützung. Das Teneriffa-Camp steht für persönliche Ambition.
Für alle, die Roglic’ Fahrplan 2026 verfolgen, ist dies das erste greifbare Signal, dass der lange Weg zu einem weiteren Vuelta-Anlauf begonnen hat.
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