VIDEO | Wie Paul Seixas Tadej Pogačar an der La Redoute folgte; und wie er an der Roche-aux-Faucons einbrach

Radsport
Sonntag, 26 April 2026 um 16:10
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Die Ausgabe 2026 von Lüttich–Bastogne–Lüttich ist zu Ende und hat den Radsportfans eine neue Rivalität beschert, die die Saison 2026 prägen dürfte – und womöglich weit darüber hinaus. In Ans kamen Tadej Pogacar und Paul Seixas direkt gegeneinander, mit unterschiedlichen Ausgängen an zwei verschiedenen Anstiegen.
Es war ein chaotisches Rennen, in dem Remco Evenepoel Teil einer frühen Ausreißergruppe war, die rund zwei Drittel der Distanz an der Spitze fuhr. Das zwang das Feld zu höherem Tempo als erwartet, denn unter diesen Umständen durfte die Lücke nie groß werden.
Das Tempo blieb durchgehend hoch und der Zusammenschluss erfolgte gut 80 Kilometer vor dem Ziel. Dadurch konnte UAE Team Emirates - XRG den ursprünglichen Plan durchziehen. Die Mannschaft spannte sich vor der Côte de la Redoute vor den Zug, Benoît Cosnefroy sollte den Weltmeister lancieren.
35 Kilometer vor dem Ziel attackierte Tadej Pogacar mit atemberaubender Geschwindigkeit an den Rampen jenseits der 10 Prozent. Doch Paul Seixas blieb am Hinterrad – wie zuvor vielfach zugetraut.

Seixas bricht unter Pogačars Druck ein

Damit entstand eine unerwartete Rennkonstellation, in der Pogacar tatsächlich Paroli geboten wurde. Wie bei der Flandern-Rundfahrt zog Seixas jedoch mit, und Pogacar profitierte anschließend vom Ausdauerfaktor des langen Klassikers.
Zwar konnte er Seixas an der Côte de la Redoute nicht distanzieren, an der Côte de la Roche-aux-Faucons gelang es jedoch. Der Antritt war genauso explosiv, doch dieses Mal brach Seixas zur Hälfte des Anstiegs ein und konnte die extreme Leistung ein zweites Mal nicht halten.
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