Es klingt fast wie ein Witz, doch es passierte heute bei der Tour Down Under. Kängurus gehören zu Australiens ikonischsten Tieren, und heute sprangen sie auf die Straße – mitten ins Peloton. Das führte zu einem Sturz, in den auch Spitzenreiter
Jay Vine verwickelt war und der seinen Rundfahrtsieg durch dieses unwahrscheinliche Ereignis kurzfristig in Gefahr brachte.
Känguru-Chaos bei Tour Down Under – wie Jay Vine dennoch das Trikot rettet
Der Vorfall ereignete sich früh in der Etappe und löste einen Sturz im Feld aus, bei dem mehrere Fahrer zu Boden gingen, darunter
Mikkel Bjerg von
UAE Team Emirates - XRG, der aufgeben musste – ebenso wie Jhonatan Narváez und Vegard Stake Laengen am Vortag. Auch
Jay Vine stürzte, konnte sein Rennen jedoch fortsetzen und
rollte in Stirling im Peloton über die Ziellinie, um anschließend die Gesamtwertung zu sichern. Den Schlusstag gewann Matthew Brennan vor Finn Fisher-Black und Tobias Lund Andresen.
„Alle fragen mich immer, was in Australien am gefährlichsten ist, und ich sage stets: Kängurus, weil sie warten, sich im Gebüsch verstecken und plötzlich herausspringen“, sagte Vine im Interview nach dem Rennen.
„Heute der Beweis: Zwei von ihnen sind mit 50 km/h durchs Peloton geschossen. Eines blieb stehen und ging links, rechts, links, rechts… Und ich bin ihm aufs Hinterteil gefahren, als es am Boden herumzappelte. So etwas passiert, Pech – aber zum Glück ist alles ok und ich habe das Trikot behalten.“
Vine gewann die Gesamtwertung nach seinem Triumph in Uraidla, möglich gemacht durch seine Attacke am Corkscrew-Anstieg. Jhonatan Narváez folgte ihm an diesem Tag, und das Duo war auf Kurs Richtung Gesamtsieg, doch die zweite Rennhälfte des Teams wurde von viel Pech überschattet.
Der Clip dazu hier: