Ergebnisse Tour Down Under 2026 | Matthew Brennan gewinnt Etappe 5 und rettet Vismas Tour-Down-Under-Bilanz; Jay Vine macht den Gesamtsieg perfekt

Radsport
Sonntag, 25 Januar 2026 um 14:36
BrennanWinTourDownUnder2026
Etappe 5 der 2026 Tour Down Under endete in Stirling. Der wellige Rundkurs animierte zu Attacken und sorgte für ein aggressives Rennen, doch das Peloton sprintete geschlossen um den Sieg – Jay Vine machte den Gesamterfolg perfekt. Matthew Brennan von Team Visma | Lease a Bike gewann den finalen Sprint.

Brennan siegt in Stirling – So sicherte Jay Vine souverän die Gesamtwertung

Die Schlussetappe weckte hohe Erwartungen: Der hügelige Kurs in Stirling bot Raum für GC-Razzien, gleichzeitig waren zahlreiche Szenarien denkbar – frühe Ausreißer, taktische GC-Offensive, späte Attacke oder ein reduzierter Massensprint. Nach mehreren Vorstößen setzte sich zunächst ein Trio mit Baptiste Veistroffer, Robert Stannard und Fabio van den Bossche ab. Später schlossen Luke Plapp und Pascal Eenkhoorn zu Stannard auf und formten eine zweite Ausreißergruppe.
Pavel Novak überbrückte anschließend zur Spitze, als der Vorsprung anwuchs. Das ausgedünnte UAE-Team hielt die Lage dank der Arbeit anderer Mannschaften dennoch unter Kontrolle. Auf der vorletzten Runde zündeten am Anstieg Attacken aus dem Feld: Santiago Buitrago griff 21 Kilometer vor dem Ziel an, begleitet von Gal Glivar sowie dem Movistar-Duo Jefferson Alveiro Cepeda und Vorjahreszweitem Javier Romo. Die Reste der Flucht wurden eingeholt und fielen zurück.
Das Quartett nahm die letzten 7, meist ansteigenden Kilometer mit 30 Sekunden Vorsprung in Angriff. Drei Kilometer vor dem Ziel schrumpfte der Abstand auf 15 Sekunden, nun ohne Romo in der Spitze, während mehrere Teams eine harte Nachführarbeit organisierten. Am Eingang zum Schlusskilometer stellte Visma die Gruppe und bereitete den Sprint für Matthew Brennan vor.
INEOS zog an, und NSN-Profi Brady Gilmore lancierte einen extrem frühen, starken Sprint. Der Australier schien durchzukommen, doch Matthew Brennan schoss auf den letzten Metern vorbei und holte den Etappensieg vor Finn Fisher-Black und Tobias Lund Andresen.
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