Trotz aller Bemühungen von Team Visma | Lease a Bike auf der 7. Etappe der Tour de France 2025 war Tadej Pogačar am Mur-de-Bretagne nicht zu schlagen: Der Slowene sicherte sich den Tagessieg vor Jonas Vingegaard und holte sich damit auch das Gelbe Trikot zurück.
Matteo Jorgenson hielt sich – wie so oft – im Finale eng an das Duo Vingegaard/Pogacar. Im Gespräch mit Cyclism'Actu erklärte der US-Amerikaner anschließend, warum Team Visma | Lease a Bike in den letzten Etappen so aktiv an der Spitze des Feldes zu sehen war:
„Wir setzen das Team ein, um uns gut zu positionieren und vorne zu bleiben – so sparen Jonas und ich möglichst viel Energie“, so Jorgenson. „Das Ziel ist, das Rennen so effizient wie möglich zu fahren – mit der Unterstützung der Mannschaft.“
Im explosiven Finale zeigte sich Jonas Vingegaard erneut stark und konnte Tadej Pogacar auf dem Mur-de-Bretagne zunächst folgen. Doch wie schon zuvor fehlte dem Dänen der letzte Punch, um seinen Dauerrivalen tatsächlich zu überholen. Matteo Jorgenson ist dennoch weiterhin beeindruckt von seinem Kapitän:
„Auf jeden Fall. Er musste sich setzen und quasi die weiße Fahne hissen – aber selbst dann hatte er noch diesen Antritt“, sagt er mit einem Lächeln.
„Wir haben einfach nur daran gedacht, so hart wie möglich zu treten. Auf einem Anstieg mit 15 % gibt es nicht viele taktische Spielräume – da geht es einfach nur ums Durchziehen“, erklärt Jorgenson, der nach sieben Etappen selbst weiterhin im Rennen um die Gesamtwertung liegt. Dennoch räumt er ein, dass Pogačar bei der Etappe erneut in einer eigenen Liga fuhr:
„Bei einem Sprint hofft man natürlich immer, dass man ihn schlagen kann – aber mit Gegenwind und der breiten, schnellen Abfahrt davor war klar, wie das ausgehen würde. Und sein Sprint ist einfach unangreifbar. Chapeau – das ist ganz klar sein Terrain.“
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.