Tour de Hongrie 2026 | Profile, Etappen und Favoriten

Radsport
Freitag, 17 April 2026 um 14:15
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Die Tour de Hongrie 2026 feiert ihre 47. Auflage und ist als UCI ProSeries 2.Pro fest im internationalen Kalender verankert. Vom 13. bis 17.05. führt das Rennen über insgesamt 829 Kilometer in fünf Etappen von Gyula nach Veszprém.
An fünf Tagen erwartet das Peloton ein abwechslungsreiches Programm mit Chancen für Sprinter, anspruchsvollen Finals und Terrain für Taktiker. Mehrere Top-Teams und prominente internationale Namen stehen am Start.

Etappen und Ablauf Tour de Hongrie 2026

DatumEtappeStreckeDistanz
13.05 Etappe 1 Gyula – Békéscsaba 143 km
14.05 Etappe 2 Szarvas – Paks 202 km
15.05 Etappe 3 Kaposvár – Szekszárd 152 km
16.05 Etappe 4 Mohács – Pécs 188 km
17.05 Etappe 5 Balatonalmádi – Veszprém 144 km

Profil Etappe 1 - Gyula - Békéscsaba, 143 km

Die Tour de Hongrie 2026 startet in der Komitat Békés, erstmals seit 2005. Von Gyula führt die Route über Kétegyháza nach Békéscsaba, ehe es über Doboz zurückgeht. Das Peloton absolviert zweieinhalb Runden und finisht erneut in Békéscsaba. Die 143 komplett flachen Kilometer könnten vom Wind geprägt werden, dennoch deutet vieles auf einen Sprint um das erste Gelbe Trikot hin.
Etappe 1 (Gyula - Békéscsaba, 143 km) 13. Mai 2026
Etappenprofil 1 Tour de Hongrie 2026

Profil Etappe 2 - Szarvas - Paks, 206 km

Szarvas richtet erstmals einen Tour-de-Hongrie-Start aus. Das Feld rollt neutralisiert entlang des Holt-Körös, bevor es die Stadt verlässt. Ziel ist Paks, 2017 noch Etappenstart, nun erstmals Finale. Der Schlussabschnitt führt über eine kurze, aber selektive Rampe via Ujtemplom- und Kishegyi-Straße, ein neues Ende für alle auf der Startliste.
Etappe 2 (Szarvas - Paks, 206 km) 14. Mai 2026
Etappenprofil 2 Tour de Hongrie 2026

Profil Etappe 3 - Kaposvár - Szekszárd, 152 km

Kaposvár ist ein Stammgast der Tour de Hongrie mit mehreren Starts und Zielen und war Teil der Grande Partenza des Giro d’Italia 2022. Die Tour-Historie der Stadt reicht bis 1935 zurück.
Szekszárd, eines der Radsportzentren Ungarns, kehrt nach mehr als zwei Jahrzehnten auf die Strecke zurück. Die Stadt, berühmt für Radsport- und Weintradition, hat Großereignisse wie den Gemenc Grand Prix ausgerichtet und war in der fernen Vergangenheit nur selten Etappenort dieser Rundfahrt.
Etappe 3 (Kaposvár - Szekszárd, 152 km) 15. Mai 2026
Etappenprofil 3 Tour de Hongrie 2026

Profil Etappe 4 - Mohács - Pécs, 188 km

Mohács begeht 2026 das 500. Jubiläum der Schlacht von Mohács und debütiert wie Gyula und Szarvas als Etappenort der Tour de Hongrie.
Pécs ist eine feste Größe dieser Rundfahrt und verfügt über große Gastgeber-Erfahrung. Die Stadt empfängt ihr 14. Etappenfinale und bietet einen fordernden Schlussanstieg zum Lapis, geprägt vom Abschnitt Bárány út. Der Stadtkurs enthält Zwischensprints und hat bereits Bergaufsprints geliefert, zuletzt mit Siegen von Marc Hirschi und Wout Poels.
Etappe 4 (Mohács - Pécs, 188 km) 16. Mai 2026
Etappenprofil 4 Tour de Hongrie 2026

Profil Etappe 5 - Balatonalmádi - Veszprém, 147 km

Die Tour de Hongrie 2026 endet am 17.05. mit einer entscheidenden Etappe zwischen Balatonalmádi und Veszprém in der Region „European Capital of Sport“ 2026. Die 147 Kilometer sind trotz der Kürze äußerst anspruchsvoll, mit fast 2.000 Höhenmetern und mehreren Schlüsselanstiegen, darunter Szentkirályszabadja und Gella, jeweils mehrfach. Drei Zwischensprints und ein „Beinbrecher“-Profil laden zu Attacken ein und versprechen ein unberechenbares Finale.
Etappe 5 (Balatonalmádi - Veszprém, 147 km) 17. Mai 2026
Etappenprofil 5 Tour de Hongrie 2026

Favoriten Tour de Hongrie 2026

Die Startliste bleibt ein Trumpf der Tour de Hongrie: erprobte Sprinter, Puncheure und lokale Fahrer mit Ambitionen. Zu den Top-Namen zählt Tim Merlier, einer der verlässlichsten Finisher im Peloton, neben Fernando Gaviria, der in Massensprints regelmäßig Akzente setzt. Albert Withen Philipsen gilt als aufstrebendes Talent, während Benoit Cosnefroy mit Vielseitigkeit und Punch in schweren Finals punktet.
Die heimischen Hoffnungen ruhen auf Attila Valter, Ungarns Aushängeschild, unterstützt von Nachwuchskräften wie Jakob Omrzel und Bálint Feldhoffer. Dazu kommen Fahrer wie Alessandro Fancellu und Tim Torn Teutenberg. Das ausgewogene Feld und gemischte Profil deuten auf eine offene Woche mit vielen taktischen Möglichkeiten hin.
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