"Tadej sollte den Giro nicht unterschätzen. Technische Straßen, das Wetter ändert sich... Es ist nicht einfach" - Vincenzo Nibali richtet Appell an den Top-Favoriten des Giro d'Italia 2024
Der Giro d'Italia ist ein Rennen, das nie als selbstverständlich angesehen werden kann. Tadej Pogacar tut das sicher nicht und äußerte seine Enttäuschung über die Behauptung, er sei auf der Corsa Rosa unschlagbar. Der frühere Sieger Vincenzo Nibali rät dem Slowenen, das Rennen nicht zu unterschätzen.
"Nichts ist unmöglich für Tadej, aber er sollte den Giro nicht unterschätzen. Er dauert 21 Tage und ist jeden Tag anders. Technische Straßen, das Wetter ändert sich... Es ist nicht einfach", sagte Nibali in einem Interview mit In de Leiderstrui. Der Italiener sollte es wissen, denn er hat die Corsa Rosa bereits zweimal gewonnen, und eine davon wurde in den letzten Tagen des Rennens komplett umgeworfen.
Der Slowene ist mit Sicherheit der Mann, den es auf der Corsa Rosa zu schlagen gilt, aber der Grad der Dominanz wird nicht bekannt sein - falls es dazu kommt. Das ist es, was alle erwarten, aber der Slowene lässt sich nicht von den gleichen Erwartungen mitreißen und beginnt das Rennen in Turin konzentriert.
"Ich bin sehr beschäftigt, ich habe jeden Tag Termine. Aber ich mag das neue Leben", sagt Nibali über sich selbst. "Wenn ich das Rennen im Fernsehen sehe, vermisse ich es manchmal, ein Profi zu sein. Und der Giro ist natürlich das wichtigste Rennen für mich, aber ich bin glücklich, hier zu sein."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.