Am 21.03. steht für das Frauenpeloton das erste Monument der Saison auf dem Programm:
Mailand-Sanremo der Frauen. Das Rennen endet in Sanremo mit den berühmten Anstiegen der Classicissima und eröffnet den Sprinterinnen im Feld die Chance auf eine der prestigeträchtigsten Trophäen des Radsports. Wir werfen einen Blick auf das
Streckenprofil.
Das Rennen wurde erstmals 1999 ausgetragen, damals gewann Sara Felloni die Premiere. Bis 2005 blieb der Wettbewerb Teil des Kalenders, bevor er aus dem Programm verschwand. 2025 kehrte Mailand-Sanremo der Frauen schließlich zurück - und feierte sofort ein erfolgreiches Comeback: Lorena Wiebes gewann in Sanremo vor der erfahrenen Marianne Vos.
Streckenprofil: Genova - Sanremo
Genova - Sanremo, 156 Kilometer
Die Frauen-Version von Mailand-Sanremo der Frauen, wörtlich „Genova Sanremo“, verzichtet auf den frühen Teil der Männerstrecke des italienischen Monuments. Die entscheidenden Schlüsselstellen und Anstiege bleiben jedoch erhalten - genau jene Passagen, die dieses historische Rennen so besonders machen.
Die Strecke verläuft den gesamten Tag entlang der ligurischen Küste. Nach den sogenannten Tre Capi erreicht das Feld die entscheidende Phase mit den Anstiegen zur Cipressa und zum Poggio di Sanremo. Gerade im Frauenfeld können diese Rampen das Rennen besonders stark selektieren.
Die Cipressa (5,7 km; 4,1 %) liegt rund 22 Kilometer vor dem Ziel und markiert den Beginn der finalen Rennphase. Danach führt ein flacher Abschnitt zum Poggio di Sanremo (3,7 km; 3,8 %). Die Kuppe wird nur 5,6 Kilometer vor dem Ziel erreicht. Es folgt eine technisch anspruchsvolle Abfahrt, die etwa 1,5 Kilometer vor der Ziellinie endet - ein Finale, das sowohl einem Sprint aus kleiner Gruppe als auch einem erfolgreichen Solo-Angriff Tür und Tor öffnet.