Am 01.03. stellt sich das Peloton Kuurne–Brussel–Kuurne. Zwar nicht Teil der WorldTour, doch der Kopfsteinpflaster-Klassiker – der zweite des Wochenendes nach dem Omloop Het Nieuwsblad – zählt jedes Jahr zu den spannendsten Rennen, in dem Klassiker-Spezialisten und Sprinter in einem harten, sehr taktischen Duell aufeinandertreffen. Wir blicken auf das Profil.
Erstmals 1946 ausgetragen, trägt der belgische Klassiker große Geschichte in sich und ist eng mit dem Omloop Het Nieuwsblad verknüpft. Gemeinsam bilden beide derzeit das sogenannte „Opening Weekend“, die zwei Kopfsteinpflaster-Klassiker, die den Frühjahrskalender offiziell eröffnen. Namen wie Patrick Lefevere, Johan Museeuw und Edwig Van Hooydonck finden sich im Palmarès aus früheren Jahrzehnten; jüngst reihten sich moderne Größen wie Tom Boonen, Mark Cavendish und Peter Sagan ein.
Seit 2020 wurde das Rennen dreimal durch eine Attacke entschieden; dreimal endete es im Massensprint. Kasper Asgreen, Mads Pedersen, Fabio Jakobsen, Tiesj Benoot, Wout van Aert und zuletzt Jasper Philipsen stehen hier in der Siegerliste. Im Vorjahr gewann Philipsen den Sprint eines reduzierten Feldes und verwies Olav Kooij auf Rang zwei.
Profil: Kortrijk – Kuurne
Das belgische Rennen umfasst 1.800 Höhenmeter auf 193 Kilometern, überwiegend in den ersten zwei Dritteln. Es ist stets ein äußerst interessantes Rennen, in dem die Klassiker-Spezialisten über zahlreiche Anstiege und Kopfsteinpflaster-Passagen immer wieder attackieren.
Die finalen 60 Kilometer bieten jedoch kaum Schwierigkeiten. Das erzeugt eine spannende Dynamik zwischen Ausreißern und den Teams der Sprinter, die alles für einen Zusammenschluss tun. Jahr für Jahr ist Drama garantiert – und wird in den Straßen von Kuurne geliefert.