Der Weltmeister von 2019, Mads Pedersen, wollte am Sonntagnachmittag in Limburg einen europäischen Titel im Straßenrennen erringen. Trotz einer starken und offensiven Leistung musste sich der Däne am Ende mit Platz 6 begnügen.
"Wir haben alles getan, um das Rennen so hart wie möglich zu machen und es den Sprintern schwer zu machen. Aber heute sind sie so gut, alle", schätzt der 28-Jährige im Interview nach dem Rennen ein. "Ich bin gut ins Ziel gekommen und darüber bin ich glücklich. Es war ein chaotischer Sprint, aber alles in allem können wir mit dem Verlauf des Rennens zufrieden sein."
50 km vor dem Ziel gehörte Pedersen zu einer Ausreißergruppe, der auch der amtierende Europameister Christophe Laporte und der amtierende Weltmeister Mathieu van der Poel angehörten. Trotz eines guten Zusammenhalts unter den Angreifern konnte das Feld keinen wirklichen Vorsprung herausfahren, und auf den letzten 20 Kilometern war Pedersen wieder im Feld und konzentrierte sich auf den Schlusssprint.
"Wir hatten eine starke Gruppe und haben uns voll reingehängt, aber wir wussten, dass Belgien und Italien den Rückstand aufholen würden, wenn sie niemanden dabei hätten", so Pedersen, der den vergeblichen Einsatz im Angriff nicht zu bedauern scheint. "Es war sie gegen uns, aber sie haben gewonnen."
Am Ende war es Freude für Belgien und für Tim Merlier in Limburg, denn der Soudal - Quick-Step-Sprinter gewann vor Olav Kooij und Madis Mihkels.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.