Lotte Kopecky hofft auf mehrere Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, sowohl auf der Straße als auch auf der Bahn. Die erste Chance der Belgierin endete jedoch mit einer Enttäuschung, als sie am Samstagnachmittag beim Einzel-Zeitfahren der Frauen auf den nassen und rutschigen Pariser Straßen ausrutschte:
"Ich bin sehr vorsichtig um den Kreisverkehr gefahren", sagte Kopecky unmittelbar nach dem Zieleinlauf im Gespräch mit VTM, nachdem sie als Sechstschnellste mit 1:56 Rückstand auf die spätere Goldmedaillengewinnerin Grace Brown ins Ziel gekommen war. "Ich dachte, ich hätte sie überholt, aber dann bin ich gestürzt. Eine Schande, denn ich war wirklich gut unterwegs."
"Was die Leistung angeht, lag ich voll im Plan. Es waren die besten Leistungen, die ich je bei einem Zeitfahren gefahren bin. Ich dachte, ich sollte nicht über das Limit gehen. An sich bin ich also ein wirklich gutes Zeitfahren gefahren. Ich hatte wirklich ein gutes Gefühl", so die Weltmeisterin im Straßenrennen weiter. "Insgeheim habe ich auf eine Medaille gehofft und ich denke, das war möglich. Platz 6, 25 Sekunden vom Podium entfernt, ist eine Schande. Das ist wirklich sehr bitter. Mehr kann ich dazu nicht sagen."
Wie bereits erwähnt, darf Kopecky jedoch nicht den Fokus verlieren, denn in den kommenden Wochen wird die 28-Jährige vom Team SD Worx-Protime-Fahrerin versuchen, ihrem Weltmeisterschaftssieg von 2023 olympisches Gold im Straßenrennen hinzuzufügen, bevor sie sich auf die Bahn begibt und versucht, Gold im Omnium zu holen, wo sie wahrscheinlich als Favoritin auf den Sieg startet.
Beim Straßenrennen am Sonntag, den 4. August, wird Kopecky in den belgischen Farben von dem Trio Julie Van de Velde, Justine Ghekiere und Margot Vanpachtenbeke begleitet, wobei einige von Kopeckys größten Herausforderinnen ihre Team SD Worx-Protime Teamkolleginnen, Demi Vollering und Lorena Wiebes aus der niederländischen Nationalmannschaft sein werden.
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
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Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
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