Die Tour Auvergne-Rhône-Alpes läuft erst seit wenigen Stunden, doch
Paul Seixas hat für seine Gesamtklassements-Ambitionen einen Dämpfer erlitten, nachdem ein wichtiger Teamkollege das Rennen aufgeben musste.
Mit
großen Zielen für die Gesamtwertung im WorldTour-Rennen angereist, hofft der 19-Jährige, seine Rolle als ernstzunehmender Herausforderer für die eiserne Tour-de-France-Dominanz von Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard zu untermauern. Seine Aufgabe wurde am Samstag erheblich erschwert, als
Matthew Riccitello das Rennen verließ.
Der US-Kletterer, der nach einer starken Vuelta a España 2025 beim Team unterschrieb, war als wichtiger Helfer für den Teenager in den Hochalpen der Tour Auvergne-Rhône-Alpes eingeplant, erkrankte jedoch am Vorabend des Rennens – Riccitello stieg nach etwas über 60 Kilometern aus.
Decathlon CMA CGM bestätigt die Meldung
Die Bestätigung kam von
Decathlon CMA CGM: „Matthew Riccitello fühlte sich gestern Abend krank und musste das Rennen vorzeitig verlassen. Werde schnell wieder gesund, Matthew.“
Vor der Etappe erklärte Seixas, Riccitello sei vermutlich an einer Lebensmittelvergiftung erkrankt. Eine Ansteckungsgefahr für Teamkollegen bestehe nicht, man habe gehofft, er könne sich im Rennverlauf stabilisieren.
Seixas sagte: „Nur Matthew [Riccitello] ist heute Morgen etwas krank. Ich denke, es ist eine Lebensmittelvergiftung, wir wissen es aber noch nicht sicher.“
Seixas hat weiterhin starke Unterstützung
„Auf jeden Fall ist es nicht ansteckend, daher hoffen wir, dass er die Etappe ohne größere Probleme übersteht.“
Trotz des Rückschlags kann Seixas weiterhin auf Léo Bisiaux, Nicolas Prodhomme und Aurélien Paret-Peintre für die Berge setzen, während Daan Hoole und Stefan Bissegger auf flachen oder welligen Abschnitten solide schützen.
Vor der Etappe sprach Seixas auch über Prestige und Reiz des Rennens: „Ja, natürlich. Ich bin das Rennen bereits letztes Jahr gefahren. Es war extrem hart. Dieses Jahr freue ich mich, wieder am Start zu stehen. Es ist ein wunderschönes Rennen in meiner Region und ich bin froh, dabei zu sein.“