Renewi Tour 2026, 3. Etappe: Vorschau, Streckenprofil, Favoriten und Prognose – Sieg für UAE, Red Bull, INEOS oder De Lie in Geraardsbergen?

Radsport
Donnerstag, 20 August 2026 um 18:45
Jonathan Milan bei der Tour de Pologne 2026
Die Renewi Tour 2026 findet vom 19. bis 23.08.2026 statt. Im letzten Saisondrittel setzen viele Klassiker-Spezialisten hier einen Schwerpunkt. Die fünftägige Rundfahrt bietet Kopfsteinpflaster, hügeliges Terrain und knifflige Massensprints in Belgien.
Das Rennen trug über die Jahre mehrere Namen, aktuell ist Renewi Titelsponsor. 2005 wurde die Premiere ausgetragen und prompt vom US-Amerikaner Bobby Julich gewonnen. Schon im ersten Jahr erlangte das Rennen internationales Renommee – und das hielt an.
Auf der Siegerliste stehen ausgewiesene Zeitfahrspezialisten wie Tony Martin und Tom Dumoulin; Querfeldein- und Klassikerspezialisten wie Lars Boom, Zdenek Stybar und natürlich Mathieu van der Poel; weitere Klassiker-Asse wie Niki Terpstra, Matej Mohoric und Sonny Colbrelli – und sogar ein Kletterer mit Laurens de Plus.
Die Strecke variiert von Jahr zu Jahr und begünstigt unterschiedliche Fahrertypen. Tim Wellens hält mit drei Gesamtsiegen den Rekord, 2025 eroberte Arnaud de Lie nach einem packenden Duell mit Mathieu van der Poel die Gesamtwertung.

Strecken- und Etappenplan der Renewi Tour 2026

EtappeDatumStartortZielortDistanz (km)Etappentyp
1 19.08.2026 Diest Diest 191 Kopfsteinpflaster/Hügelig
2 20.08.2026 Blankenberge Ardooie 174 Flach
3 21.08.2026 Celles Geraardsbergen 181 Kopfsteinpflaster/Hügelig
4 22.08.2026 Riemst Bilzen 187 Flach
5 23.08.2026 Leuven Leuven 183 Hügelig

Vorschau auf die 3. Etappe der Renewi Tour 2026

Die Königsetappe der Rundfahrt hat in diesem Jahr keinen klaren Favoriten. Arnaud De Lie ist der perfekte Fahrer für diese Strecke und hat das bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Allerdings lässt sich seine aktuelle Form keineswegs sicher einschätzen. Der Lotto-Profi könnte dennoch überraschen, trifft an den Anstiegen jedoch auf starke Konkurrenz.
Florian Vermeersch führt das UAE Team Emirates - XRG an. Obwohl steile Anstiege nicht unbedingt seine Spezialität sind, könnte der Belgier über genügend Leistung verfügen, um eine entscheidende Selektion herbeizuführen. Das Gleiche dürfte Red Bull - BORA - hansgrohe versuchen. Mit Laurence Pithie und Tim van Dijke verfügt das Team über zwei sehr explosive Fahrer, denen dieses Terrain liegt – allerdings vor allem dann, wenn die Distanz und die allgemeine Anspannung des Rennens etwas geringer sind.
Die Selektion dürfte an der Mauer von Geraardsbergen erfolgen, doch die entscheidenden Attacken könnten bereits in der Mitte des Rundkurses stattfinden. Sowohl Puncheure als auch Spezialisten für die Kopfsteinpflaster-Klassiker können hier erfolgreich sein. Paul Lapeira, Toms Skujiņš, Sam Watson, Lukáš Kubiš und Quinten Hermans sind gefährlich und definitiv in der Lage, die Etappe zu gewinnen.
Fahrer wie Jasper Philipsen und Iván García Cortina gehören eher zu den Sprintern, kommen aber auch auf klassikertauglichem Terrain gut zurecht. Sie können ebenfalls um die vorderen Plätze oder sogar den Sieg kämpfen, falls es zu einem Sprint aus einer größeren Gruppe kommt. Andere Fahrer wie Magnus Sheffield und Alec Segaert könnten mit Soloattacken besonders gefährlich werden.

Prognose für die 3. Etappe der Renewi Tour 2026

*** Laurence Pithie, Florian Vermeersch
** Arnaud De Lie, Paul Lapeira
* Jasper Philipsen, Toms Skujiņš, Alec Segaert, Iván García Cortina, Magnus Sheffield, Sam Watson, Tim van Dijke, Quinten Hermans, Lukáš Kubiš
Tipp: Laurence Pithie
Wie: Sprint aus einer kleinen Gruppe.

Profil Etappe 3: Celles - Geraardsbergen

Profil der 3. Etappe der Renewi Tour 2026
Celles - Geraardsbergen, 181 Kilometer
Die Königsetappe ist den Fahrern aus den Frühjahrsklassikern bestens vertraut. Am dritten Renntag steht die „Geraardsbergen-Etappe“ an – voraussichtlich die wichtigste der Woche.
Anstiege wie Knokteberg, Paterberg, Oude Kruisberg und Berg ten Houte werden früh absolviert, bevor der Rundkurs folgt, der die Etappe entscheiden dürfte.
Zweimal geht es über den kompletten Denderoordberg (700 m à 7 %), die Muur van Geraardsbergen (1,2 km à 7,1 %) und den Bosberg (1,4 km à 4,6 %). Vor allem die enge, extrem steile „Muur“ birgt jedes Mal das Potenzial, das Rennen zu sprengen.
Danach steht ein dritter Anstieg des Denderoordbergs an – nur 5 Kilometer vor dem Ziel. Der Schluss erfolgt im Zentrum von Geraardsbergen mit einem ikonischen Sprint bergauf auf Kopfsteinpflaster.

Profil Etappe 4: Riemst - Bilzen

Profil der 4. Etappe der Renewi Tour 2026
Riemst - Bilzen, 187 Kilometer
Die vierte Etappe ist kantig und führt über klassisches, explosiv zu fahrendes belgisches Terrain – ideal für Klassiker-Spezialisten. Mit Blick auf die Gesamtwertung könnte die Etappe zünden.
Im Kern handelt es sich um einen Rundkurs mit zahlreichen kurzen Wellen. Die Anstiege sind nicht extrem, doch das ständige Auf und Ab fordert Körner.
7,5 Kilometer vor dem Ziel wartet eine kleine Kuppe, ideal für späte Attacken, die Goldene Kilometerwertung liegt 25 Kilometer vor dem Ziel. In Bilzen weist der Zielsprint zudem eine leichte Steigung auf.

Etappe 5: Leuven - Leuven 

Profil der 5. Etappe der Renewi Tour 2026
Leuven - Leuven, 183 Kilometer
Das Rennen endet in Leuven auf demselben Rundkurs, der im Vorjahr das dramatische Finale bot. Die Stadt war 2021 Gastgeber der Straßen-Weltmeisterschaften, der Kurs ist auf explosives Racing ausgelegt.
Auf den Straßen von Leuven ist eine organisierte Verfolgung äußerst schwierig. Die Etappe ist 183 Kilometer lang, die finalen 50 verlaufen innerhalb der Stadt. Mit ihrem Dreifach-Anstiegsdesign bietet sie zahlreiche Chancen für Attacken.
Die Anstiege sind interessant, doch der technische Charakter des Rundkurses macht ihn besonders attraktiv für Angriffe – auch aus der Distanz. Taktisches Racing ist garantiert, ein Sprint eines reduzierten Feldes ist dennoch nicht auszuschließen.

Siegerliste Renewi Tour

JahrSieger2. Platz3. Platz
2025 Arnaud De Lie Mathieu van der Poel Tim Wellens
2024 Tim Wellens Alec Segaert Per Strand Hagenes
2023 Tim Wellens Florian Vermeersch Yves Lampaert
2022
2021 Sonny Colbrelli Matej Mohorič Victor Campenaerts
2020 Mathieu van der Poel Tim Wellens Nils Eekhoff
2019 Laurens De Plus Oliver Naesen Tim Wellens
2018 Matej Mohorič Michael Matthews Tim Wellens
2017 Tom Dumoulin Tim Wellens Sacha Modolo
2016 Niki Terpstra Oliver Naesen Peter Sagan
2015 Tim Wellens Greg Van Avermaet Tiesj Benoot
2014 Tim Wellens Lars Boom Tom Dumoulin
2013 Zdeněk Štybar Tom Dumoulin Andriy Grivko
2012 Lars Boom Sylvain Chavanel Niki Terpstra
2011 Edvald Boasson Hagen Philippe Gilbert David Millar
2010 Tony Martin Koos Moerenhout Edvald Boasson Hagen
2009 Edvald Boasson Hagen Sylvain Chavanel Sebastian Langeveld
2008 José Iván Gutiérrez Sébastien Rosseler Michael Rogers
2007 José Iván Gutiérrez David Millar Gustav Larsson
2006 Stefan Schumacher George Hincapie Vincenzo Nibali
2005 Bobby Julich Erik Dekker Leif Hoste

Vorschau Gesamtwertung Renewi Tour 2026

Anders als im vergangenen Jahr scheint der Kampf um die Gesamtwertung diesmal völlig offen zu sein. Mathieu van der Poel fehlt am Start, und obwohl Titelverteidiger Arnaud De Lie dabei ist, präsentierte sich der Belgier in den vergangenen Monaten nicht in seiner besten Form. Einen klaren Topfavoriten gibt es deshalb nicht, wodurch sich für zahlreiche Fahrer eine interessante Chance bietet.
UAE Team Emirates-XRG setzt unter anderem auf Florian Vermeersch, während mehrere andere starke Klassikerfahrer bei ihren Teams die Möglichkeit erhalten, als klare Kapitäne auf eigene Rechnung zu fahren. Per Strand Hagenes, Søren Kragh Andersen, Alberto Bettiol und Fred Wright gehören zu den Fahrern, für die sich dadurch eine interessante Gelegenheit ergibt, ein starkes Gesamtklassement anzustreben.
Decathlon AG2R La Mondiale verfügt mit Tiesj Benoot und Paul Lapeira gleich über zwei gefährliche Optionen. Auch Red Bull-BORA-hansgrohe kann mit Laurence Pithie und Tim van Dijke mehrere Karten ausspielen. INEOS Grenadiers bringt ebenfalls reichlich Qualität mit und kann auf Ben Turner, Magnus Sheffield und Sam Watson bauen.
Gerade diese mannschaftliche Breite könnte im Kampf um den Gesamtsieg eine wichtige Rolle spielen. Mehrere Etappen sind wie gemacht für Klassiker-Spezialisten, allerdings ist das Profil nicht derart selektiv, dass zwangsläufig große Zeitabstände entstehen müssen. Teams, die mehrere Fahrer lange im Rennen um die Gesamtwertung halten können, besitzen deshalb einen wichtigen taktischen Vorteil.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Fahrer, die man im Kampf um die vorderen Plätze nicht außer Acht lassen sollte. Jasper Philipsen, Matej Mohorič, Jonas Abrahamsen, Matteo Trentin, Lukáš Kubiš und Jon Barrenetxea verfügen allesamt über die Qualitäten, um bei einem solchen Rennen eine bedeutende Rolle in der Gesamtwertung zu spielen. Ohne einen eindeutigen Favoriten deutet daher vieles auf einen spannenden und taktisch geprägten Kampf um den Gesamtsieg hin.

Prognose Gesamtwertung Renewi Tour 2026

*** Tiesj Benoot, Florian Vermeersch, Laurence Pithie
** Tim van Dijke, Ben Turner, Per Strand Hagenes
* Arnaud de Lie, Jasper Philipsen, Paul Lapeira, Magnus Sheffield, Sam Watson, Jonas Abrahamsen, Alberto Bettiol, Fred Wright, Lukas Kubis
Pick: Laurence Pithie

Vorschau Etappe 1 Renewi Tour 2026

Das Sprinterfeld gehört möglicherweise zum stärksten, das wir in dieser Saison bislang gesehen haben. Mit Tim Merlier, Jasper Philipsen und Jonathan Milan stehen drei absolute Weltklasse-Sprinter am Start, die allesamt auf Erfolge in den Massensprints hoffen. Bereits die erste Etappe bietet ihnen eine hervorragende Gelegenheit. Das Profil ist zwar explosiv, doch die Anstiege sind nicht anspruchsvoll genug, um die schnellen Männer ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Zudem haben zu viele Teams Interesse an einem Massensprint, als dass eine Ausreißergruppe große Erfolgsaussichten haben dürfte.
Mit Merlier, Philipsen und Milan sind möglicherweise die drei besten Sprinter der Welt vertreten. Auch Paul Magnier gehört mittlerweile in diese Diskussion, doch der Franzose ist der einzige Fahrer aus diesem Kreis, der hier fehlt. Dahinter ist die Qualität allerdings kaum geringer. Dylan Groenewegen zählt weiterhin zu den schnellsten klassischen Massensprintern im Peloton, während auch Biniam Girmay und Olav Kooij genügend Geschwindigkeit besitzen, um um den Tagessieg mitzukämpfen.
Doch damit ist die Liste der Siegkandidaten noch lange nicht beendet. Søren Wærenskjold, Arnaud De Lie, Pavel Bittner, Juan Sebastián Molano und Sam Welsford gehören an einem guten Tag ebenfalls zur absoluten Sprintelite. Jeder von ihnen verfügt über die nötige Endgeschwindigkeit, um eine sich bietende Gelegenheit konsequent zu nutzen und selbst gegen die ganz großen Namen um den Sieg zu kämpfen.
Angesichts dieser außergewöhnlichen Besetzung verspricht bereits die Auftaktetappe einen hochklassigen Schlagabtausch der schnellsten Männer im Peloton. Positionierung, Timing und die Stärke der jeweiligen Sprintzüge könnten am Ende den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Prognose Etappe 1 Renewi Tour 2026

*** Tim Merlier, Jasper Philipsen, Jonathan Milan
** Olav Kooij, Biniam Girmay, Dylan Groenewegen
* Pavel Bittner, Arnaud de Lie, Tom Crabbe, Soren Waerenskjold, Arne Marit, Juan Sebastián Molano, Sam Welsford, Arvid de Kleijn, Madis Mihkels, Davide Ballerini
Pick: Tim Merlier

Profil Etappe 1: Diest - Diest

Profil der 1. Etappe der Renewi Tour 2026
Diest - Diest, 191 Kilometer
Der Auftakt in Diest führt Start und Ziel in der belgischen Stadt zusammen. Gleich zu Beginn ist mit einer explosiven Etappe zu rechnen, auf der sich einige Fahrer früh im Kampf um das Gesamtklassement in Position bringen wollen.
Zweimal werden zwei Kopfsteinpflasteranstiege befahren; anschließend folgt ein Schlussrundkurs mit vier Runden und einem kurzen Anstieg von 400 Metern à 5,5 % – die Goldene Kilometerwertung liegt 21 Kilometer vor dem Ziel.
Wahrscheinlich endet die Etappe erneut im Sprint in Diest, sicher ist das jedoch nicht: Der Tag hält mehrere Stolpersteine bereit.

Vorschau Etappe 2 Renewi Tour 2026

Die erste Etappe hat bereits einige interessante Hinweise auf die Kräfteverhältnisse unter den Sprintern geliefert. Gleichzeitig sollte man mit voreiligen Schlussfolgerungen vorsichtig sein, denn kein Massensprint gleicht dem anderen. Bei einigen Fahrern wissen wir mittlerweile, dass die Form stimmt, während sich das Leistungsniveau anderer noch nicht eindeutig einschätzen lässt.
Bei Jonathan Milan gibt es jedenfalls kaum Zweifel. Der Italiener verfügt nicht nur über ausgezeichnete Beine, sondern auch über reichlich Selbstvertrauen. Das stellte er heute mit einem weiteren Etappensieg eindrucksvoll unter Beweis und knüpfte damit nahtlos an seine vorherigen Erfolge bei der Polen-Rundfahrt an.
Allerdings kann Milan die Konkurrenz keineswegs nach Belieben dominieren. Olav Kooij kam dem Sieg heute extrem nahe und schien Milan auf den letzten Metern beinahe noch abfangen zu können. Auch Tim Merlier bleibt ein absoluter Weltklasse-Sprinter, der selbst aus einer weniger optimalen Position oder mit einem frühen Antritt einen Massensprint für sich entscheiden kann. Jasper Philipsen wiederum verfügt über eine andere große Stärke: Dank seines außergewöhnlichen Gespürs für die richtige Position kann der Belgier viel Energie sparen und häufig frischer als seine Rivalen in die entscheidenden letzten Meter gehen.
Die Realität ist, dass das Sprinterfeld eine beinahe beispiellose Qualität besitzt. Hinter Milan, Kooij, Merlier und Philipsen lauern zahlreiche weitere Fahrer auf ihre Chance. Dylan Groenewegen kam heute zwar nicht richtig zum Zug, gehört an einem guten Tag aber weiterhin zu den schnellsten Männern im Peloton. Darüber hinaus mischen auch Biniam Girmay, Sam Welsford, Arnaud De Lie und Soren Waerenskjold im Kampf um die Siege mit.
Sogar Sam Bennett scheint wieder deutlich stärker unterwegs zu sein. Der Ire zeigte, dass er erneut in der Lage ist, sich mit den großen Namen zu messen. Bei einer derart hochkarätigen Besetzung scheint deshalb eines sicher: Jeder Massensprint kann eine völlig andere Geschichte schreiben.

Prognose Etappe 2 Renewi Tour 2026

*** Tim Merlier, Jonathan Milan, Olav Kooij
** Jasper Philipsen, Dylan Groenewegen
* Biniam Girmay, Sam Welsford, Sam Bennett, Pavel Bittner, Arnaud de Lie, Arne Marit, Soren Waerenskjold, Arvid de Kleijn, Mike Teunissen, Ivan García Cortina
Pick: Tim Merlier

Profil Etappe 2: Blankenberge - Ardooie

Profil der 2. Etappe der Renewi Tour 2026
Blankenberge - Ardooie, 174 Kilometer 
Etappe 2 verläuft durch die flandrische Ebene. Starker Wind und offene Straßen sind hier häufig, eine scheinbar harmlose Sprintetappe kann so zur gefährlichen und für die Gesamtwertung entscheidenden Angelegenheit werden.
Kein einziger Anstieg steht auf dem Programm, die Goldene Kilometerwertung liegt 20 Kilometer vor dem Ziel. Nach dem Start in Blankenberge spricht dennoch vieles für einen Massensprint in Ardooie.
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