Mads Pedersen ist bei der Vuelta a España 2026 raus.
Lidl-Trek bestätigte, dass der Sprinter am Mittwoch nicht zur 11. Etappe starten wird. Der Däne war bei der Grand Tour außer Form, zudem habe er in den vergangenen Tagen mit einer Erkrankung zu kämpfen gehabt, teilte das Team mit.
Mit Platz 4 auf Etappe 2 und Rang 2 auf Etappe 8 verlässt der Däne die Vuelta enttäuscht und will nun
seine Krankheit auskurieren. Bis zu den Weltmeisterschaften in Montreal sind es etwas mehr als drei Wochen, Pedersen steht damit im Wettlauf gegen die Zeit, um um das Regenbogentrikot mitzufahren.
Pedersen ist nicht der erste prominente Ausfall vor der Halbzeit: Tadej Pogacar stürzte am Samstag und musste aufgeben. Der Slowene kam im Feld zu Fall, brach sich das Schlüsselbein und Wirbel und erlitt eine Gehirnerschütterung.
Pedersen setzt auf Genesung und spätere Ziele
Fahrer und Team entschieden sich, die Genesung in den Vordergrund zu stellen, statt krank weiterzufahren. Als Motivation gelten weitere späte Saisonziele, für die Pedersen Kräfte sammeln soll.
In einer
Teammitteilung hieß es: „Nach den gesundheitlichen Problemen der vergangenen Tage konzentriert sich Mads nun darauf, vollständig zu genesen, bevor er seinen Fokus auf die verbleibenden Saisonziele richtet.“
Nach Etappe 10 zog Pedersen eine schonungslose Bilanz zu Form und Verfassung, nachdem er als 163. ins Ziel kam – auf einer Etappe, in der er normalerweise um den Sieg mitfahren würde.
Pedersens ehrliche Reaktion auf die Vuelta-Form
„Meine Beine waren gerade gut genug, um abgehängt zu werden“, sagte Pedersen anschließend zu TV2.
„Es war eher einer dieser Tage, an denen einfach nicht genug da ist, um das Finale mitzufahren. Drinzubleiben und mich komplett leerzufahren, wenn ich wusste, dass ich im Sprint nicht dabei sein würde, ergibt im Moment wenig Sinn.“
„Da funktioniert offensichtlich noch etwas nicht ganz richtig“, sagte er. „Sonst wäre ich selbst an einem schlechten Tag in einem Finale wie diesem noch dabei. Also ja, da ist etwas, das gerade nicht passt, aber wir sind zuversichtlich, dass es besser wird.“