Lotte Kopecky opfert ihre Ambitionen, um Teamkollegin Lorena Wiebes zum Sieg bei Gent-Wevelgem (W) 2024 zu verhelfen: "Ich genieße das genauso sehr wie meinen eigenen Sieg"

Radsport
durch Nic Gayer
Montag, 25 März 2024 um 2:30
lottekopecky
Das Unmögliche ist passiert und Lotte Kopecky wurde bei Gent-Wevelgem (W) 2024 "nur" 19. Nein, die Hölle ist noch nicht eingefroren. Obwohl sie das Rennen früh eröffnete, ging alles in einem Massensprint unter, bei dem sich die Weltmeisterin im Finale für ihre Teamkollegin Lorena Wiebes opferte.
"Ich fühlte mich gut und wollte meine Beine ein wenig testen. Es gab viel Wind, aber am Ende dachte ich, dass es dort ziemlich langweilig ist. Eigentlich wollte ich nur ein Rennen fahren", sagte sie gegenüber HLN.
Es war eine Maßnahme für nichts. Dann die Hügelphase. Doppelter Anteil von Scherpenberg, Baneberg, Kemmelberg. Gefundenes Fressen. Kopecky: "Wenn du dich gut fühlst, bitte Gent-Wevelgem, in dieser Zone zu attackieren." Es bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe, darunter drei SD Worx - Protime Damen. Doch auf den letzten 26 Kilometern lief wieder alles zusammen. "Georgi hat null Arbeit gemacht. Und auch Swinkels war mehr eine Last als eine Hilfe. Ich habe schnell gemerkt, dass es nicht funktionieren wird."
"Als wir mit der großen Gruppe in Ypern ankamen, um genau zu sein. Es erschien mir logisch, die Lorena-Karte zu ziehen. Das hat gut geklappt." Im Kopf-an-Kopf-Duell mit Elisa Longo Borghini konnte sich Wiebes nach einem Luxus-Leadout von Kopecky behaupten. Auch wenn ihr Sieg im Fotofinish bestätigt werden musste. "Ich freue mich darüber genauso wie über meinen eigenen Sieg. Denn ich weiß, dass ich in Zukunft auf Lorena zählen kann."

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