"Letztes Jahr habe ich zu Mark gesagt: Ein Fahrer wie du kann bei der Tour nicht so enden" - Alekxander Vinokourov strahlt vor Stolz, nachdem Mark Cavendish Geschichte geschrieben hat
Alekxander Vinokourov und sein Astana Qazaqstan Team haben nach der fünften Etappe der Tour de France 2024 allen Grund zu lächeln. Das große Ziel des Teams ist erreicht: der 35. Etappensieg für Mark Cavendish.
Der kasachische Manager von Astana sagt gegenüber WielerFlits, dass er immer Vertrauen in die 'Manx-Missile' hatte. Ein Vertrauen, das sich nun auszahlt, wie er meint. "Es ist eine lange Geschichte", beginnt Vinokourov. "Wir haben letztes Jahr mit einem Traum angefangen, den wir verwirklichen wollten. Dass dies nun geschieht, ist großartig. Letztes Jahr habe ich zu Mark gesagt: Ein Fahrer wie du kann bei der Tour nicht auf diese Weise ins Ziel kommen. Du musst es zumindest versuchen. Dieses Jahr wollten wir versuchen, das Ende der Tour zu erreichen und sehen, ob wir es schaffen können."
Nach dem ersten Wochenende schien der Astana Qazaqstan-Leader jedoch nicht in einer guten Position zu sein. "Nach den ersten beiden Tagen haben nicht viele daran geglaubt. Wir haben an diesen Traum geglaubt, das Team hat an ihn geglaubt. Heute ist ein guter Tag. Das ist großartig. Mark ist eine Legende. Jetzt, wo er heute so gewonnen hat, kann er vielleicht noch mehr gewinnen. Natürlich trinken wir heute Champagner, aber am Ende der Tour werden wir vielleicht eine richtig große Party feiern", lacht Vinokourov.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.