Kasper Asgreen weiß, dass sich das Wolfpack bei Paris-Roubaix 2024 auf einiges gefasst machen muss: "Wir sind nicht die großen Favoriten, wir sind immer noch der Underdog"
Trotz des schlechten Frühjahrs ist Soudal - Quick-Step nach wie vor ein schlafender Riese, der mit einer Vielzahl starker Fahrer auf eine Gelegenheit wartet, am Peloton vorbeizuziehen. Eine solche könnte die Fahrer des Wolfpacks am Sonntag bei Paris-Roubaix 2024 erwarten, aber Kasper Asgreen, der Anführer des belgischen Teams, weiß, dass es mit Warten allein nicht getan ist und dass sie ein Meisterstück vollbringen müssen, um ihre Durststrecke zu beenden.
"Ich bin froh, dass ich Mathieu einmal geschlagen habe, aber das bedeutet nicht, dass man jedes Mal gewinnt", sagte Asgreen realistisch auf einer Pressekonferenz, die am Donnerstag im Showroom des Sponsors Safety Jogger stattfand.
"Ich denke nicht, dass sich unsere Rolle geändert hat. Wir sind nicht der große Favorit, wir sind immer noch der Außenseiter. Wir haben sieben Karten, die wir ausspielen können, die sieben Fahrer in unserem Team. Unsere Stärke ist unsere Erfahrung, wir haben Fahrer, die schon oft gefahren sind und gut abgeschnitten haben. Roubaix ist ein Rennen, bei dem nicht immer der Stärkste gewinnt. Man kann aus einer Gruppe, die früh losfährt, weit nach vorne kommen. Mit der Erfahrung kommt man weit und sieht diese taktischen Möglichkeiten."
"Jedes Team hat die Idee, seine Attacke zu antizipieren, aber das Alpecin-Team war bei der Flandern-Rundfahrt stark und hielt das Rennen bis zum zweiten Anstieg des Oude Kwaremont zusammen, und von dort an konnte Mathieu das Rennen machen, das er wollte. Wenn sie das auch am Sonntag tun, ist er sehr schwer zu schlagen. Aber schwer zu schlagen ist nicht unmöglich zu schlagen. Ich denke, der Schlüssel liegt darin, das Rennen früh zu eröffnen und ihn hoffentlich zu isolieren."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.