Jury- und Strafen-Update Vuelta a España 2026, Etappe 7 - Die Kommissare gehen hart gegen Astana vor: Vier Teammitglieder wegen Regelverstoßes bestraft

Radsport
Samstag, 29 August 2026 um 7:30
XDS Astana Team
Bei der Vuelta a España 2026 endet das Rennen nicht immer an der Ziellinie. Spurwechsel im Sprint, gefährliches Fahren, Windschatten hinter Fahrzeugen, „sticky bottles“, unerlaubte Verpflegung und Littering können nach Prüfung der Etappe durch die Kommissäre zu Geldstrafen, Zeitstrafen, UCI-Punktabzügen, Gelben Karten oder Rückstufungen führen.
Dieses Live-Hub der Jury-Entscheidungen und Strafen zur Vuelta a España 2026 wird nach jeder Etappe mit den offiziellen Beschlüssen der Rennjury aktualisiert. Jede bestätigte Entscheidung nennt den betroffenen Fahrer oder das Team, das Vergehen und die verhängte Sanktion.
Verändert ein Urteil das Etappenergebnis, die Zeitabstände, eine Klassenmentsposition oder den Rennstatus eines Fahrers, wird diese Folge neben der Strafe ebenfalls vermerkt. Die Seite führt eine laufende, etappenweise Übersicht aller Disziplinarmaßnahmen während der Vuelta 2026.

Etappe 1

Keine Auffälligkeiten.

Etappe 2

Keine Auffälligkeiten.

Etappe 3

Die 3. Etappe der Rundfahrt wurde aufgrund extremer Wetterbedingungen abgesagt. Auf den letzten Kilometern zwang ein Hagelsturm die Fahrer dazu, Schutz zu suchen. Im offiziellen Rennbericht wurde die Entscheidung, sämtliche Ergebnisse der Etappe zu annullieren, folgendermaßen begründet:
„Die 3. Etappe wurde nach Rücksprache zwischen dem Veranstalter und dem Vorsitzenden des Kommissärskollegiums abgesagt. Die Entscheidung wurde aufgrund einer erheblichen Verschlechterung der Wetterbedingungen während der Etappe getroffen, darunter schlechte Sicht, starker Wind und vereiste Straßen. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter entschied der Vorsitzende des Kommissärskollegiums, sowohl das Ergebnis des Zwischensprints als auch das der Bergwertung zu annullieren.“

Etappe 4

Keine Auffälligkeiten.

Etappe 5

Nach der Etappe hat die Rennjury mehrere Strafen ausgesprochen. Alexey Lutsenko (NSN Cycling Team) erhielt eine Gelbe Karte, weil er im Schlusssprint von seiner Fahrlinie abwich und dabei einen Konkurrenten mit dem Ellenbogen berührte.
Orluis Aular (Movistar Team) wurde für ein ähnliches Vergehen deutlich härter bestraft. Auch der Venezolaner wich im Sprint von seiner Linie ab und setzte dabei den Ellenbogen ein. Aular erhielt eine Gelbe Karte, eine Geldstrafe in Höhe von 500 Schweizer Franken und einen Abzug von acht Punkten in der Punktewertung. Darüber hinaus wurde er im Tagesklassement zurückgestuft.
Auch Sven Vanthourenhout, Sportlicher Leiter bei Red Bull - BORA - hansgrohe, wurde von der Jury sanktioniert. Ein Fahrer seiner Mannschaft hatte Abfall außerhalb der dafür vorgesehenen Abfallzone entsorgt. Vanthourenhout erhielt dafür eine Geldstrafe von 500 Schweizer Franken.

Etappe 6

Keine Auffälligkeiten.

Etappe 7

Cyril Dessel, Teamleiter des Decathlon CMA CGM Teams: Unzulässige Verpflegung durch ein Teamfahrzeug innerhalb einer von der Organisation festgelegten Verpflegungszone. Geldstrafe in Höhe von 500 CHF.
NSN Cycling Team, Teamleiter Jonathan McCarty: Unzulässige Verpflegung durch ein Teamfahrzeug innerhalb einer von der Organisation festgelegten Verpflegungszone. Geldstrafe in Höhe von 500 CHF.
Alexey Lutsenko (NSN Cycling Team): Unzulässige Verpflegung durch ein Teamfahrzeug innerhalb einer von der Organisation festgelegten Verpflegungszone. Geldstrafe in Höhe von 200 CHF.
Lorenzo Fortunato (XDS Astana Team): Unzulässige Verpflegung. Geldstrafe in Höhe von 200 CHF.
Henok Mulueberhan (XDS Astana Team): Unzulässige Verpflegung. Geldstrafe von 200 CHF.
XDS Astana Team DS Alexandr Shefer: Unzulässige Verpflegung. Geldstrafe von 500 CHF.
Alessandro Romele (XDS Astana Team): Unangemessenes Verhalten, das andere gefährdet. Gelbe Karte.
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