Jonas Vingegaard kritisiert gefährliche Straßen bei Paris–Nizza: „Ich hoffe, der Rest der Woche wird nicht so“

Radsport
durch Nic Gayer
Sonntag, 08 März 2026 um 20:00
Vingegaard
Jonas Vingegaard hat bei Paris-Nizza seine Saison 2026 eröffnet, doch sein Fazit zur ersten Etappe fiel deutlich kritisch aus. Der Däne hielt sich nach dem Rennen nicht zurück und erklärte offen, dass die Streckenführung aus seiner Sicht die Fahrer gefährdet habe. Mehrere Kollegen hätten seine Einschätzung zur Auftaktetappe geteilt.
„Es war stressig, würde ich sagen. Da draußen herrschte viel Hektik, und zum Glück sind wir heil durchgekommen“, sagte Vingegaard gegenüber TV2 nach Etappe 1. „Es gab heute viele Stürze. Ich hoffe einfach, dass alle okay sind. Es war mein erster Renntag in diesem Jahr, und ich denke mir ein bisschen: Ich hoffe, dass nicht alle Renntage so werden, denn das wäre furchtbar.“

Vingegaard kritisiert Streckenführung

Der Tour-Sieger sparte seine Kritik nicht an einem Tag, der auf dem Papier zunächst ruhig wirkte. Die Etappe richtete sich klar an die Sprinter, auch wenn einige kleinere Anstiege im Finale Angriffe möglich machten.
Vingegaard zeigte sich im entscheidenden Teil des Rennens aufmerksam. Am Schlussanstieg musste er sogar aus dem Sattel gehen, um eine Attacke von Ion Izagirre zu kontern. Ansonsten hielt sich der Däne überwiegend aus dem Wind, während seine Teamkollegen vom Team Visma - Lease a Bike viele Kilometer an der Spitze des Feldes arbeiteten, um ihn zu positionieren und aus schwierigen Situationen herauszuhalten.

Gefährliche Etappe?

In der letzten Kurve des Rennens kam es zu zwei Stürzen. Zunächst ging Lenny Martinez zu Boden, kurz darauf stürzte auch Carlos Rodriguez - zwei der wichtigsten Anwärter auf die Gesamtwertung in dieser Woche. Solche Vorfälle können das Klassement unmittelbar beeinflussen, und Vingegaard erklärte, dass auch er selbst leicht hätte betroffen sein können.
Der Däne kritisierte die Streckenführung der Organisatoren deutlich und machte öffentlich klar, dass sich eine solche Situation in den kommenden Tagen nicht wiederholen sollte.
„Vielleicht werde ich alt. Keine Ahnung. Aber ich habe mit einigen Leuten da draußen gesprochen, und sie sagten, zum Glück seien nicht alle Rennen so gewesen. Ich hoffe, der Rest der Woche wird auch nicht so.“
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