João Almeida wohl nicht beim Giro d’Italia 2026 – UAE-Kapitän kämpft mit anhaltender Erkrankung

Radsport
Montag, 27 April 2026 um 11:00
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Der Portugiese João Almeida wird laut dem portugiesischen Tagesblatt Diário de Notícias nicht beim kommenden Giro d’Italia starten, nachdem sich sein Zustand verschlechtert hat. Sollte sich dies bestätigen, hätte es erhebliche Auswirkungen auf das Rennen, da er als Hauptgegner von Jonas Vingegaard vorgesehen war.
Dem Bericht zufolge kämpft der UAE Team Emirates - XRG-Profi seit Saisonbeginn mit den Folgen eines viralen Syndroms. Statt abzuklingen, führte das Problem zu Komplikationen, die weitere medizinische Untersuchungen erfordern, um seinen Status präziser zu beurteilen.
Der Rückzug ist ein herber Rückschlag, zumal seine Entwicklung zuletzt steil nach oben zeigte. Im vergangenen Jahr fuhr Almeida eine starke Vuelta a España und wurde hinter Jonas Vingegaard Zweiter. Beide trafen zudem bei der Volta ao Algarve und Paris–Nizza aufeinander, was eine saisonübergreifende Rivalität prägte.
In dieser Saison wurde er als Hauptgegner des Dänen bei der Italien-Rundfahrt sowie der Vuelta a España erwartet. Für die Emirate-Equipe ist es ein schwerer Schlag, da sie ihre Führungsoption für die erste Grand Tour des Jahres verliert. Die Teamplanung hatte zudem Isaac del Toro außen vor gelassen, der im Vorjahr mit Rang zwei knapp am Sieg vorbeifuhr, was die Tragweite des Ausfalls weiter erhöht.
Priorität hat nun die Genesung. Fahrer und Umfeld konzentrieren sich darauf, die gesundheitlichen Probleme zu überwinden, mit Blick auf kommende Ziele, insbesondere die Tour de France, die bei positivem Verlauf zum Hauptfokus wird. Eine offizielle Bestätigung wird zeitnah erwartet, doch sein Ersatz steht nicht fest und dürfte kein Gesamtwertungsfahrer sein.

Dünne Favoritenliste beim Giro

Almeidas Fehlen öffnet Jonas Vingegaard beim nächsten Giro d’Italia die Straße, denn das Feld der Gesamtwertungsanwärter bleibt hinter dem üblichen Grand-Tour-Niveau zurück.
Giulio Pellizzari von Red Bull - BORA - hansgrohe könnte sich über drei Wochen als Hauptgegner des Visma-Kapitäns erweisen, nachdem er bei Tirreno–Adriatico Zweiter wurde und jüngst die Tour of the Alps gewann.
Fahrer wie Thymen Arensman, Michael Storer und Egan Bernal haben in den italienischen Alpen an der Form gefeilt, wo sie in der vergangenen Woche zu Pellizzaris stärksten Konkurrenten zählten.
Zudem wird auch Richard Carapaz, der Vorjahreszweite, im Kampf um die Gesamtwertung erwartet. UAE könnte Adam Yates unterstützen, der jüngst O Gran Camiño gewann und die Klasse besitzt, um um das Podium zu fahren, nachdem sein Zwillingsbruder das Rennen im Vorjahr für sich entschieden hat.
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