Isaac del Toro kehrt nach mehreren rennfreien Wochen ins Wettkampfgeschehen zurück. Seit dem Ende der Tour de France hat der Mexikaner kein Rennen mehr bestritten, an diesem Sonntag, dem 16. August, wird er bei den ADAC Cyclassics Hamburg erstmals wieder eine Startnummer anheften.
Der deutsche WorldTour-Klassiker ist vor allem auf die Sprinter zugeschnitten und entspricht damit nicht unbedingt dem natürlichen Profil des Mexikaners. Dennoch bietet das Rennen del Toro eine gute Gelegenheit, wieder Rennrhythmus aufzunehmen und an seiner Form für das große Highlight seines späten Saisonprogramms zu arbeiten: die Straßen-Weltmeisterschaften.
Del Toros Rennprogramm nach Hamburg noch offen
Vorerst sind die ADAC Cyclassics Hamburg das einzige
bestätigte Rennen für del Toro bei seiner Rückkehr in den Wettkampf. Ob der Mexikaner anschließend auch bei der anstehenden WorldTour-Rundfahrt Renewi Tour startet, ist noch offen. Sicher ist dagegen, dass er die Vuelta a España nicht bestreiten wird.
Isaac del Toro kehrt nach mehreren Wochen ohne Rennen bei den ADAC Cyclassics Hamburg ins Peloton zurück. Der Mexikaner richtet seinen Fokus auf die Straßen-WM.
Sein Verzicht auf die letzte Grand Tour des Jahres folgt der Linie von UAE Team Emirates-XRG, Fahrer unter 25 Jahren innerhalb einer Saison nicht bei zwei Grand Tours einzusetzen. Del Toro hat bereits die Tour de France bestritten, bei der er auf dem Podium landete, und wird deshalb nicht bei der Vuelta starten.
Ein Kalender im Zeichen der WM
Das große Ziel von Isaac del Toro für den Schlussspurt der Saison 2026 sind die Weltmeisterschaften am 27. September. Dieser Termin hat großen Einfluss auf seine weitere Rennplanung, da mehrere Rennen, die traditionell zur Formfindung für die WM genutzt werden, in diesem Jahr mit der Vuelta a España kollidieren.
Dazu gehören der Grand Prix Cycliste de Quebec am 11. September und der Grand Prix Cycliste de Montreal am 13. September. Besonders interessant ist das Rennen in Montreal, da sich dessen Strecke mit dem Rundkurs überschneidet, auf dem später auch die Weltmeisterschaften ausgetragen werden.
Noch ist offen, ob del Toro für die beiden kanadischen Klassiker über den Atlantik reisen oder sich stattdessen für einen stärker auf Italien ausgerichteten Rennkalender entscheiden wird.
Eine Alternative durch Italien
Eine mögliche Alternative wäre, einen ähnlichen Weg wie in der vergangenen Saison einzuschlagen und mehrere Rennen in Italien zu bestreiten. Im Vorjahr startete del Toro bei der Coppa Sabatini, dem Memorial Marco Pantani, der Trofeo Matteotti und dem Giro d'Abruzzo und feierte dabei mehrere Siege.
Dieser Rennblock könnte auch 2026 wieder das Fundament seines Aufbaus bilden. Offiziell bestätigt ist sein Programm für die Zeit nach den ADAC Cyclassics Hamburg allerdings noch nicht.
Auf dem Weg in Richtung Saisonende könnten zudem einige der traditionsreichsten italienischen Herbstklassiker Teil seines Kalenders werden. Als mögliche Stationen kommen der Giro dell'Emilia, die Coppa Agostoni, die Coppa Bernocchi, der Gran Piemonte und Il Lombardia infrage.
Isaac del Toros möglicher Kalender vor und nach der Straßen-WM
| Datum | Rennen | Status |
| 16.08 | ADAC Cyclassics Hamburg | Bestätigt |
| 11.09 | Grand Prix Cycliste de Québec | Möglich |
| 13.09 | Grand Prix Cycliste de Montréal | Möglich |
| 10.09 | Coppa Sabatini | Möglich |
| 12.09 | Memorial Marco Pantani | Möglich |
| 13.09 | Trofeo Matteotti | Möglich |
| 27.09 | Straßen-Weltmeisterschaften | Möglich |
| 15–18.09 | Giro d’Abruzzo | Möglich |
| 03.10 | Giro dell’Emilia | Möglich |
| 04.10 | Coppa Agostoni | Möglich |
| 05.10 | Coppa Bernocchi | Möglich |
| 08.10 | Gran Piemonte | Möglich |
| 10.10 | Il Lombardia | Möglich |