Simon Yates hat im Mai mit dem Sieg beim Giro d’Italia den größten Triumph seiner Karriere gefeiert – und stand heute Nachmittag bei der Teampräsentation von Visma | Lease a Bike für die Tour de France auf der Bühne. Der Brite reist allerdings mit einem ganz klaren Ziel an, wie er gegenüber CyclingUpToDate erklärt.
Mit seinem überraschenden und beeindruckenden Giro-Sieg hat Yates ein Kapitel abgeschlossen – bei dem Rennen, das ihm persönlich am meisten bedeutet. Der Druck ist weg, und so schildert er auch, wie professionell der Übergang zur Tour-Vorbereitung verlief:
„Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht. Ich war gleich mit dem Team im Höhentrainingslager. Ein paar Tage zum Feiern – dann ging es direkt zurück an die Arbeit“, sagte er im Gespräch in Lille.
Yates verbrachte mehrere Wochen im Trainingslager auf Höhe – gemeinsam mit seinen Teamkollegen. Und das Feedback aus dem Camp stimmt ihn zuversichtlich:
„Alle sahen gut aus, jeder ist fokussiert und motiviert. Jetzt schauen wir mal, was im Rennen passiert.“
Bei dieser Tour wird Simon Yates die Rolle des Helfers für Jonas Vingegaard übernehmen, während – wie schon 2024 – auch Matteo Jorgenson als zweite Option für die Gesamtwertung gehandelt wird. Mit Sepp Kuss, dem Vuelta Sieger von 2023, und Yates selbst hat das Team jedoch weitere Fahrer in der Hinterhand, die je nach Rennsituation ebenfalls als taktische Karten ausgespielt werden können – vor allem, um Druck auf UAE auszuüben.
Yates steht dabei nicht unter dem Druck, selbst im Gesamtklassement glänzen zu müssen – schließt es aber auch nicht aus:
„Man weiß nie, was passiert. Ich denke nicht, dass ich absichtlich Zeit verlieren werde, aber wie du schon sagst: Ich bin hier nicht die Priorität. Wenn ich Zeit verliere, ist das auch okay.“
Mit dem Giro-Sieg hat Yates gemeinsam mit Visma jedoch bereits ein Ausrufezeichen gesetzt – nun liegt der Druck auf UAE:
„Bei der Tour de France gibt es immer Druck, aber ich glaube, wir befinden uns in einer sehr angenehmen Ausgangslage. Das Team kommt mit einem Hoch vom Giro, und hoffentlich können wir diese Stimmung mitnehmen.“
Trotz seiner Klasse als einer der besten Kletterer des Jahres 2025, hat Yates keine bestimmte Etappe im Blick:
„Sich auf eine Etappe zu freuen ist vielleicht zu viel gesagt. Es wird ein hartes Rennen, aber es gibt ehrlich gesagt keine, die besonders hervorsticht“, so sein Fazit.
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.