Magnus Cort hatte am Ende der letzten Etappe des
Arctic Race of Norway allen Grund zum Lรคcheln. Nach den Plรคtzen 3 und 2 an den Tagen zuvor gewann der dรคnische Fahrer von
Uno-X Mobility nicht nur die letzte Etappe, sondern auch den Gesamtsieg.
Es war ein spannender Tag fรผr Cort Nielsen. Eine starke frรผhe Ausreiรergruppe von sechs Fahrern fuhr einen schรถnen Vorsprung heraus und mit Jonas Gregaard gab es einen Fahrer, der die Gesamtwertung noch gefรคhrden konnte. "Ich wurde ein bisschen nervรถs", gab er in einem Interview nach dem Rennen zu. "Sie waren sehr stark in der Spitzengruppe. Ich glaube, wir haben mit etwa 30 Fahrern gejagt, aber wir haben es gerade so geschafft, mit ihnen mitzuhalten."
"Ich habe mich den ganzen Tag gut gefรผhlt. Ich war zuversichtlich, dass ich meinen letzten Sieg holen kann, aber ich kannte die Etappe nicht", so Cort weiter. "Am Ende habe ich beide gewonnen. Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken, sie haben so gut gearbeitet. Es ist fast unglaublich, wie schnell sie fahren kรถnnen."
Als Nรคchstes steht fรผr den Dรคnen sein Heimatrennen, die 2.Pro-Etappe der Dรคnemark-Rundfahrt, an, wo er versuchen wird, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung aus dem letzten Jahr zu verbessern, bei dem er nur den Fรผhrenden
Mattias Skjelmose und
Mads Pedersen von Lidl-Trek unterlag. Lidl-Trek scheint in diesem Jahr nur sein Entwicklungsteam ins Rennen zu schicken, was bedeutet, dass die Chancen fรผr Cort gรผnstig sind. Zumal seine Form im Moment sehr gut zu sein scheint.