INTERVIEW José Félix Parra über sein Tour-de-France-Debüt: „Wir haben alles gegeben und wollten weiterkämpfen“

Radsport
Samstag, 04 Juli 2026 um 18:20
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José Félix Parra zog am Mikrofon von CyclingUpToDate ein positives Fazit zum Tour-de-France-Debüt von Caja Rural Seguros - RGA nach dem Auftakt-Mannschaftszeitfahren. Der Caja-Rural-Profi hob die Erfahrung hervor, bei der Frankreich-Rundfahrt zu starten, analysierte eine vom Wind und der Hitze geprägte Strecke und erklärte die Strategie, die er gemeinsam mit Teamkollege Alex Molenaar umsetzte.
„Es ist eine ganz besondere Erfahrung, denn allein hier bei der Tour de France zu sein, ist schon großartig“, sagte Parra nach dem Zielstrich. Der Spanier zeigte sich zufrieden mit der Teamleistung und hungrig auf mehr. „Glücklich, weil wir alles gegeben haben, und entschlossen, weiter zu kämpfen.“
Der Wind war ein Schlüsselfaktor, vor allem auf den exponierten Passagen. „Es ist sehr windig, besonders in den offenen Bereichen. In vielen Abschnitten des Zeitfahrens hatten wir starken Gegenwind“, erklärte er.
Parra betonte auch die speziellen Anforderungen eines Mannschaftszeitfahrens. „Es ist immer eine sehr quälende, sehr harte Disziplin, weil es darum geht, das Maximum zu geben und vor allem die Technik der Teamkollegen viel ausmacht, im perfekten Takt zu fahren.“
Der Caja-Rural-Fahrer verriet zudem die Taktik für den Schlussabschnitt, bei der Alex Molenaar für den letzten Kilometer geschont wurde. „Wir wissen, dass mein Teamkollege Alex Molenaar über einen Kilometer schneller ist, deshalb haben wir ihn für diesen Teil etwas zurückgehalten, weil er unser explosivster Fahrer ist. Die Taktik ging genau wie geplant auf.“
Dennoch blieb das Entscheidende, komplett leerzufahren. „Ich bin zufrieden, weil wir alles gegeben haben. Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts mehr vorwerfen.“
Caja Rural im Einsatz beim Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe der Tour de France 2026
Caja Rural im Einsatz beim Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe der Tour de France 2026

Hitze zum Tour-Auftakt in Barcelona

Auf die Frage, ob die gefahrene Zeit für das Gesamtklassement positiv sei, verzichtete Parra auf Rechenspiele. „Heute lag der Fokus auf einem guten Etappenergebnis mit meinem Teamkollegen Alex (Molenaar). Das GC ist da, aber bei der Tour de France musst du Tag für Tag denken, an heute und morgen. Am Ende des Rennens sehen wir, wo wir stehen, aber ich denke nicht weiter als bis morgen.“
Abschließend sprach er über die hohen Temperaturen zum Auftakt. „Ja, es ist sehr heiß. Es ist Juli, es ist Sommer, und es ist sehr heiß, aber das liegt mir, deshalb kam ich gut damit zurecht.“
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