Mikel Landa gibt beim Tour de Suisse sein lang erwartetes Comeback und bestreitet damit seinen ersten Renneinsatz seit der
Verletzung, die bei der
Baskenland-Rundfahrt seine Frühjahrssaison abrupt beendete. Der spanische Kletterer führt eine Soudal - Quick-Step-Auswahl an, die bei einer verkürzten Ausgabe eines der prestigeträchtigsten Etappenrennen auf Resultate aus ist – dem letzten WorldTour-Test vor der
Tour de France.
Landa kehrt nach Verletzungsrückschlag zurück
Die Tour de Suisse 2026 findet vom 17. bis 21.06.2026 statt und wurde von acht auf fünf Etappen reduziert. Trotz des kompakteren Formats führt die Strecke weiterhin durch die deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Regionen der Schweiz.
Die ersten beiden Etappen dürften den Puncheuren liegen, während Etappe 3 den Sprintern wohl die einzige klare Chance im Rennen bietet. Die Gesamtwertung wird voraussichtlich in einem 23,87 Kilometer langen Einzelzeitfahren und beim Bergankunft-Finale in Villars-sur-Ollon an den letzten beiden Tagen entschieden.
Für Landa ist das Rennen ein wichtiger Schritt im Genesungsprozess nach dem Sturz, der seine Planungen für April und Mai über den Haufen warf. Der 36-Jährige bestreitet erst seinen zweiten Start bei der Tour de Suisse.
„Es war bisher keine gute Saison für mich, ich hatte etwas Pech, und mir fehlen vor diesem Rennen einige Wettkampftage“, sagte Landa in einer
Teammitteilung. „Aber ich freue mich, dort zu starten, ins Peloton zurückzukehren und meine Form zu verbessern.“
Landa wird von Alberto Dainese, Gil Gelders, Maximilian Schachmann, Ilan Van Wilder, Louis Vervaeke und Filippo Zana unterstützt.
Mikel Landa musste die Baskenland-Rundfahrt nach einer Kollision mit einem Arztwagen aufgeben
Abwechslungsreiche Strecke bietet verschiedene Chancen
Sportdirektor Sep Vanmarcke betonte den besonderen Charakter der diesjährigen Ausgabe, bei der jede Etappe eine andere Herausforderung bereithält.
„Es ist eine andere Tour de Suisse, mit nur fünf Etappen auf dem Programm und unterschiedlichen Szenarien an jedem Tag“, sagte Vanmarcke. „Unsere Fahrer sind motiviert, ihr Bestes zu geben. Wir hoffen auf eine starke Woche mit guten Ergebnissen.“