Ergebnisse Circuit Franco-Belge 2026 – Corbin Strong schlägt Paul Magnier im explosiven Bergauf-Sprint

Radsport
Mittwoch, 10 Juni 2026 um 18:11
CorbinStrong
Der Circuit Franco-Belge 2026 bot eine Bühne für Puncheure und sprintstarke Kletterer – und endete in einem höchst explosiven Finale. Im erwarteten Sprint setzte sich Corbin Strong vom NSN Cycling Team durch und schlug niemand Geringeren als Paul Magnier auf der Ziellinie.
Axel van der Tuuk, Leandre Huck, Andrea Pietrobon, Jocelyn Baguelin und Camile Caillet bildeten die Gruppe des Tages. Das Quintett stellte das Feld bei der belgischen Klassikerprüfung mit hügeligem Finale jedoch nie ernsthaft vor Probleme.
Im Stil der Frühjahrsklassiker führte der Kurs über einen Schlussrundkurs mit drei kurzen Anstiegen, einer davon mit Zielpassage am Mont-de-l’Enclus. Entsprechend hielten sich viele Fahrer mit frühen Offensiven zurück, da ein Sprint aus einem reduzierten Feld wahrscheinlich war.
Das Tempo blieb den ganzen Tag hoch. Erste Ausreißer wurden rund 70 Kilometer vor dem Ziel gestellt, während aus dem Peloton bereits Attacken lanciert wurden, um vor dem Finale eine günstige Ausgangslage zu erzwingen und die großen Vorstöße zu antizipieren.

Visma eröffnet die Offensive

Visma zeigte sich sehr aktiv: Menno Huising und Wilco Kelderman setzten zunächst Marken, griffen dann selbst an. Schließlich konnte sich Letzterer lösen. Später attackierten Dries de Bondt, Colby Simmons und Johan Jacobs innerhalb der letzten 30 Kilometer und schlossen zur Spitze auf.
Auf der Schlussrunde wurde die Gruppe jedoch gestellt. Die letzten Überfahrten der frühen Anstiege sprengten zwar das Feld, doch auf dem flachen Anlauf richtung Ziel schloss das Peloton wieder auf. Alles deutete auf einen Sprint hin. Die Teams kämpften um Positionen auf den schmalen Straßen. Besonders Quick-Step und Visma kontrollierten für Paul Magnier und Matthew Brennan, die Topfavoriten, nachdem Arnaud De Lie zuvor abgehängt worden war.
NSN übernahm zu Beginn des letzten Anstiegs mit klarem Plan: von unten an hartfahren. Denn Corbin Strong war vorne präsent und mit guten Beinen. Nachdem Riley Sheehan ein erstickendes Tempo vorgab, hielten einige Fahrer in den letzten 300 Metern das Tempo hoch, um keine Position zu verschenken.
Strong nutzte die Geschwindigkeit zu seinen Gunsten und zog den Sprint extrem lang. Paul Magnier konnte das Tempo des Neuseeländers nicht mitgehen, seine Beine litten unter der Dauerbelastung. Magnier wurde am Ende noch von Anders Foldager überspurtet und auf Rang drei verwiesen, während Foldager auf Platz zwei sprintete.

Ergebnisse Circuit Franco-Belge 2026

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