Ergebnisse AlUla Tour 2026 | Jonathan Milan siegt im Auftaktsprint, Windstaffeln sorgen für Chaos

Radsport
durch Nic Gayer
Dienstag, 27 Januar 2026 um 14:28
MilanWinAlUlaTour
Der Auftakt der AlUla Tour endet mit dem erwarteten Ausgang. Jonathan Milan sichert sich den Sieg auf der ersten Etappe und bestätigt die Favoritenrolle von LIDL-Trek. Das Team positioniert sich früh aufmerksam, ist Teil der entscheidenden Windkanten-Spitzengruppe mit mehreren Topsprintern und lanciert den Italiener anschließend souverän zum Sprint-Erfolg.
Die Ausreißer des Tages heißen Ali Al Shaikahmed, Said Alrahbi, Mohammed Al-Wahibi und Mohammad Nur Aiman Bin Rosli. Das Quartett bestimmt zunächst das Geschehen, verliert jedoch schnell an Boden. Kräftiger Wind und ein permanenter Positionskampf im Feld treiben das Tempo früh in die Höhe und lassen den Vorsprung der Flucht rasch schmelzen.

Stürze, Windkanten und ein kontrollierter Sprint

Richtig Fahrt nimmt das Rennen 44 Kilometer vor dem Ziel auf, als Gesamtfavorit Jan Christen stürzt. Wenige Minuten später sorgt eine erneute Beschleunigung im Feld für Windkanten und erste Risse. Nahezu alle Etappenfavoriten finden sich in einer 18-köpfigen Spitzengruppe wieder, darunter Jonathan Milan, Phil Bauhaus, Milan Fretin, Fernando Gaviria, Fabio Jakobsen und weitere schnelle Männer. Der Abstand zum Peloton wächst zügig auf rund 30 Sekunden an, stabilisiert sich jedoch, weil in der Gruppe der letzte Nachdruck fehlt.
15 Kilometer vor dem Ziel kommt Christen erneut zu Fall, kehrt jedoch auf bemerkenswerte Weise rechtzeitig ins Feld zurück – mit deutlicher Unterstützung aus dem Teamwagen, die kaum unbemerkt bleibt. Gleichzeitig schrumpft der Vorsprung nach vorne. Die Spitze ist zwar stark mit Sprintern besetzt, verfügt jedoch kaum über Helfer. Das komplett flache Profil lässt keine erfolgreichen Angriffe zu, zudem fehlt vorne jeder Bergfahrer – ein klarer Vorteil für das nachsetzende Peloton.
Cofidis und LIDL-Trek stellen jeweils einen Anfahrer für den Sprint, agieren in der entscheidenden Phase jedoch auffallend defensiv. Das eröffnet Picnic PostNLs Timo de Jong im Schlusskilometer die Chance zu einem Vorstoß. Sein Angriff reicht jedoch nicht aus, um den Massensprint zu verhindern. Dort setzt sich Milan klar durch und gewinnt vor Milan Fretin und Matteo Moschetti.

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