„Er gehört immer zu den Topfavoriten“ – Teamkollege Tim van Dijke stellt sich hinter Remco Evenepoel bei dessen Flandern-Rundfahrt-Debüt

Radsport
Freitag, 03 April 2026 um 15:00
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Red Bull - BORA - hansgrohe reist mit reichlich Feuerkraft zur Ronde van Vlaanderen, mehrere Fahrer sind in Topform. Einer von ihnen ist Tim van Dijke, der einen starken Frühling fährt und das Team mehrfach angeführt hat; am Sonntag jedoch richtet sich seine Aufgabe komplett auf Remco Evenepoel.

Van Dijke über Plan für Remco bei der Ronde

„Er ist die Ronde noch nie gefahren, aber eigentlich war der Plan ohnehin, ihn dort einzusetzen. Ich denke, dieses Rennen liegt ihm richtig gut“, sagte van Dijke bei IDLProCycling. „Am Sonntag haben wir unseren Kumpel dabei, oder? Unsere Aero-Bullet. Darauf freuen wir uns. Wir haben ein richtig starkes Team, um ihn dort zu unterstützen, und ich glaube, Remco kann sehr, sehr weit kommen. Um Pogacar und Van der Poel das Leben schwer zu machen, haben wir jetzt einen echten Leader dabei.“
Fahrer wie van Dijke, Jan Tratnik und Gianni Vermeersch werden entweder den Olympiasieger in Schlüsselmomenten optimal positionieren oder – je nach Rennsituation – vor dem Anstieg zum Koppenberg die frühen Angriffe setzen. Dort erwarten viele die entscheidende Explosion des Rennens. Das Team ohne die „großen Zwei“ (Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel) muss bis dahin maximalen Druck aufbauen.
Van Dijke wirkt eher auf eine Positionierungsrolle ausgerichtet. „Ich muss vor allem dafür sorgen, Remco so gut wie möglich zu unterstützen, und ich glaube, ich habe die Beine, ihn sehr weit zu bringen. Wenn man sieht, wie viele von uns in den Finals vertreten waren, sollte das gut aufgehen. Ich hoffe, ich kann für Remco viel bewirken und dass wir auf den Sieg fahren.“

Evenepoel gehört immer zu den Topfavoriten

Das Vertrauen des Niederländers in seinen Teamkollegen ist groß, auch wenn die beiden noch nicht gemeinsam im Rennen standen. „Wenn er ein Eintagesrennen startet, gehört er immer zu den Topfavoriten. Der einzige kleine Nachteil ist, dass er Katalonien gefahren ist. Es liegt an uns, sicherzustellen, dass Remco in Position ist, wenn die großen Favoriten gehen.“
Der Zweite des diesjährigen Omloop het Nieuwsblad ist überzeugt: Liefert das Team Evenepoel in Schlüsselmomenten vorne ab, wird es sehr schwer, ihn loszuwerden. Das würde zugleich seine eigenen Chancen auf ein starkes Resultat in Oudenaarde erhöhen.
„Dann erwarte ich nicht viele Fahrer, die ihn am Kwaremont distanzieren können. Wenn Remco mit den absoluten Topfavoriten wegkommt, muss ich dahinter nicht fahren. Ich kenne jeden Zentimeter des Ronde-Parcours und habe gute Beine. Wir machen einen klaren Plan und geben am Sonntag alles. Das wird Spaß machen“, schloss er.
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