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„Eines Tages wird er gewinnen, an einem anderen vielleicht ich“ – Werden Isaac del Toro und Paul Seixas die Tour de France der Zukunft prägen?

Radsport
durch Nic Gayer
Isaac del Toro gewinnt den GP de Montréal 2026
Isaac del Toro hat seine herausragende Saison, die mit der Lombardei-Rundfahrt ihren Abschluss fand, um einen weiteren Erfolg ergänzt. Der Mexikaner nutzte die Saisonpause für einen Start beim Singapore Criterium, das an diesem Sonntag unter dem Dach der Tour de France ausgetragen wurde. Dort krönte sich der Profi von UAE Team Emirates - XRG zum Sieger.
Mit einer entschlossenen Attacke auf den letzten Kilometern setzte sich Del Toro von seinen Konkurrenten ab und feierte einen Solosieg vor Paul Seixas. Die beiden Nachwuchsstars hatten das Schaurennen maßgeblich geprägt und standen auch bei den Interviews nach dem Zieleinlauf im Mittelpunkt.

Isaac del Toro und Paul Seixas als künftige Tour-de-France-Rivalen?

Organisiert wurde das Kriterium von der ASO, dem Veranstalter der Tour de France. Eine Besonderheit: Del Toro absolvierte das Rennen im Weißen Trikot der Frankreich-Rundfahrt und durfte das begehrte Nachwuchstrikot auch bei seinem Sieg präsentieren.
Isaac del Toro in Aktion.
Isaac del Toro feiert beim Singapore Criterium einen weiteren Sieg und genießt es, erneut das Weiße Trikot der Tour de France zu tragen.
Dass sich Del Toro und Seixas eines Tages im Kampf um das Gelbe Trikot gegenüberstehen könnten, erscheint durchaus vorstellbar. Auch der Mexikaner kann sich ein solches Duell in Zukunft vorstellen: „Ja, ich meine, eines Tages wird er gewinnen und ein anderes Mal vielleicht ich selbst.“
Mit gerade einmal 22 Jahren hat Del Toro bereits 33 Siege in seiner Karriere gesammelt. Darunter befinden sich zahlreiche Erfolge bei WorldTour-Rennen sowie mehrere Triumphe auf höchstem Niveau. Mit seinem Sieg beim Singapore Criterium fügte er seiner beeindruckenden Palmarès nun einen weiteren Erfolg hinzu.

Isaac del Toro erinnert sich an seine erste Tour de France

„Das gehört zum Leben. Wir genießen solche Momente, auch wenn wir uns vielleicht für ein hartes Leben entschieden haben“, erklärte Del Toro mit Blick auf die besonderen Erlebnisse, die ihm der Profiradsport ermöglicht.
Dabei erinnerte sich der Mexikaner auch an seine erste Teilnahme an der Tour de France im vergangenen Sommer. Damals hatte er nicht nur einen Etappensieg gefeiert, sondern auch das Weiße Trikot gewonnen und den Sprung auf das Schlusspodium geschafft. Mit Blick auf die Saison 2027 stellte das Kriterium in Singapur für ihn zugleich eine Art Rückkehr ins Renngeschehen dar.
Vor allem das Wiedersehen mit dem Weißen Trikot sorgte bei Del Toro für große Freude: „Es ist toll, das Weiße Trikot wieder zu tragen, fast wie ein Traum. Ich bin sehr glücklich und freue mich, es auf einem anderen Kontinent zu präsentieren. Das ist wirklich schön“, sagte der 22-Jährige abschließend.
Wie Del Toros Rennkalender für die kommende Saison aussehen wird, steht derzeit noch nicht fest. Eine interessante Möglichkeit könnte sich allerdings bereits im Januar ergeben: Dann könnte der Mexikaner bei der neu ins Leben gerufenen Mexiko-Rundfahrt an den Start gehen und sich erstmals bei diesem Rennen seinem heimischen Publikum präsentieren.
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