Eher Evenepoel oder Van Aert für Belgien zu den Weltmeisterschaften? - Fragen an Trainer

Radsport
durch Cycloon
Donnerstag, 06 Juni 2024 um 10:00
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Nationaltrainer Sven Vanthourenhout und Assistent Serge Pauwels haben in den letzten Tagen Zürich besucht. Die größte Schweizer Stadt soll Ende September für eine anspruchsvolle Strecke der Weltmeisterschaften sorgen. Angeblich eine für Kletterer. Aber was halten die belgischen Trainer davon?
"Es ist ziemlich schwierig", sagt Pauwels, als Sporza ihn nach seiner Analyse fragt. "Aber auch sehr schön, mit diesen typischen, breiten Schweizer Straßen und einem schönen Blick auf den Zürichsee."
Welche Typen sollten wir für diese Art von Rennstrecke in Betracht ziehen? "Wir brauchen Fahrer mit Ausdauer", schätzt Serge Pauwels. "Die Abfolge der Steigungen ist nicht allzu schlecht, aber die Distanz macht es trotzdem zermürbend. Und der Anstieg in zwei Stufen ist wirklich schwieriger, als ich im Vorfeld gedacht hatte. Es ist wirklich eine harte Strecke."
Sollte Belgien sich für Remco Evenepoel oder Wout Van Aert entscheiden? "Ich denke eher für Remco. Es geht viel bergauf und in solchen schwierigen Momenten kann er einen Gang zulegen. Und auf den breiten Straßen kann er auch in seinem Zeitfahrstil auf dieser Strecke wegfahren."
Die Verpflichtung von Evenepoel und Van Aert klingt wie eine sichere Sache, aber wer sonst könnte auf einem solchen Parcours gut abschneiden? Wenn wir an Kletterer denken, ist Cian Uijtdebroeks der vielversprechendste belgische Kletterer, auch wenn seine Tagesrennpalmares leer sind. "Cian Uijtdebroeks? Ja, obwohl er bei Eintagesrennen nicht oft etwas bewiesen hat. Ich denke da eher an einen Maxim Van Gils. So wie er in diesem Frühjahr gefahren ist, kann er dort sicher etwas erreichen. Remco und Wout auch. Aber die Auswahl liegt natürlich in der Verantwortung von Sven Vanthourenhout."

Instagram Bild Remco Evenepoel<br>