„Der Weg der Genesung wird lang sein“ – Stefan Küng verlässt nach erfolgreicher Operation eines Oberschenkelbruchs das Krankenhaus

Radsport
Donnerstag, 05 März 2026 um 14:00
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Stefan Küng hat das Krankenhaus verlassen und die ersten Schritte seiner Genesung begonnen, nachdem der schwere Sturz bei Omloop Het Nieuwsblad den Kapitän des Tudor Pro Cycling Teams mit einem Oberschenkelhalsbruch außer Gefecht gesetzt und seine Frühjahrsklassiker beendet hatte, bevor sie richtig begonnen waren.
Der Schweizer bestätigte das Update in den sozialen Medien und teilte ein Foto, wie er nach erfolgreicher Operation in der Schweiz auf Krücken das Krankenhaus verlässt.
„Zeit, nach Hause zu gehen“, schrieb Küng zu dem Update. „Vielen Dank an Tudor Pro Cycling, Medbase Abtwil, Orthopaedie Rosenberg und die Berit Klinik für eure Betreuung. Ich bin vom bestmöglichen medizinischen Team umgeben.“
Die Nachricht enthielt auch ein offizielles medizinisches Update mit Details zum Eingriff und den ersten Schritten der Rehabilitation. „Stefan wurde am Montagabend in der Schweiz erfolgreich operiert“, hieß es in der Erklärung. „Die Fraktur des linken proximalen Femurs wurde anatomisch eingerichtet und stabil fixiert.“
Küng hat die erste Reha-Phase bereits begonnen, doch die Genesung wird Zeit benötigen. „Er hat unmittelbar nach der Operation mit der Mobilisation begonnen, muss sein linkes Bein jedoch für einige Wochen entlasten und Krücken verwenden“, hieß es weiter.

Langer Weg der Genesung

Die Verletzung ereignete sich in einer chaotischen Ausgabe von Omloop Het Nieuwsblad, in der mehrere Stürze das Feld durcheinanderbrachten und etliche Fahrer ihre Frühjahrspläne begraben mussten. Küng traf es besonders hart: Der Sturz auf den Kopfsteinpflasterpassagen der Jagerij führte zu einer schweren Fraktur, die eine sofortige Operation nötig machte.
Der Tudor-Fahrer war als Schlüsselfigur für die Pflasterklassiker dieses Frühjahrs eingeplant, doch das Ausmaß der Verletzung ließ diese Ziele rasch unrealistisch erscheinen.
Der Fokus liegt nun vollständig auf der Genesung statt auf einer schnellen Rückkehr ins Rennen. „Verläuft die Heilung planmäßig, kann Stefan in drei bis vier Wochen mit leichtem Training auf der Rolle beginnen“, erläuterte das medizinische Statement. „Unbeschränktes Training dürfte in etwa drei Monaten möglich sein.“
Dieses Zeitfenster zeigt klar: Das Comeback des Schweizers wird ein schrittweiser Prozess.
Das räumte auch Küng in seiner Botschaft an die Fans ein. „Der Weg zurück wird lang, aber ich bin bereit, ihn zu gehen, und werde hart arbeiten, um wieder an die Spitze zu kommen.“
Nach der erfolgreich abgeschlossenen Operation und dem Start der ersten Reha-Phase besteht die unmittelbare Priorität für Fahrer und Team darin, die Genesung ohne Rückschläge voranzutreiben, bevor Entscheidungen über eine mögliche Rennrückkehr getroffen werden.
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