Zum dritten und letzten Mal in seiner Karriere wird Geraint Thomas an diesem Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich an den Start gehen. Der Tour de France Sieger, der sich in seinem letzten Karrierejahr befindet, stand zuvor bereits 2018 und 2022 beim belgischen Monument am Start – doch diesmal wird der Auftritt des 38-jährigen Walisers in Lüttich etwas ganz Besonderes.
Vor allem in der zweiten Hälfte seiner Karriere als Rundfahrtspezialist bekannt, setzt Thomas seine Abschiedstour fort, die in dieser Saison bereits ein Comeback bei einem Monumentrennen nach drei Jahren Pause bei Mailand-Sanremo beinhaltete. Nach einer fast einmonatigen Rennpause seit seinem Start bei der Katalonien-Rundfahrt ist das Urgestein der INEOS Grenadiers nun erholt und bereit für seine Rückkehr ins Renngeschehen.
"Ich habe einfach ein bisschen zu Hause in Monaco trainiert“, erklärt Geraint Thomas im Interview mit Cycling Pro Net im Vorfeld von Lüttich-Bastogne-Lüttich über seine kurze Rennpause. "Das Team wollte nicht, dass ich vor der hoffentlich anstehenden Tour de France zu viel fahre. Der Start hier war eine eher kurzfristige Entscheidung, aber ja, ich freue mich richtig drauf. Wenigstens spielt das Wetter mit, das motiviert alle zusätzlich, richtig reinzuhalten und zu schauen, was möglich ist.“
Zu den Zielen von ihm und seinen INEOS Grenadiers im Rennen sagt Thomas: "Ich denke, viele von uns sind das Rennen schon öfter gefahren, wir bringen also die nötige Erfahrung mit. Es ist natürlich hart, mit der Art und Weise, wie UAE derzeit die Rennen kontrolliert. Aber wir werden versuchen, im richtigen Moment aggressiv zu fahren und als Team gut zusammenzuarbeiten. Einfach schauen, was geht und versuchen, einige Jungs im Finale dabei zu haben.“
"Es kann so viel passieren, es kann so viel richtig oder auch falsch laufen“, schließt Thomas optimistisch ab, „aber wir starten mit der richtigen Einstellung und sehen dann weiter.“
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.