Mark Cavendish hat seinen Vertrag mit dem Astana Qazaqstan Team für die Saison 2024 verlängert und entscheidet sich für andere Trainingsmethoden. Die Höhe ist eine sehr große Veränderung, die das kasachische Team einführt, um dem Briten zu helfen, sein bestes Niveau zu erreichen, wie sein persönlicher Trainer betonte.
"Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, das Höhentraining zu absolvieren. Aber man muss vorsichtig sein, was man tut. Cavendish absolviert derzeit viele Stunden im Sattel und nur kurze Einheiten mit intensiverer Arbeit. Im Moment scheint er gut darauf zu reagieren", sagte Trainer Vasilis Anastopoulos gegenüber BiciPro. "Mein Vorschlag ist, dass Mark vor der Tour zwei bis drei Höhentrainingslager absolvieren sollte", sagte er. "Letztendlich denke ich, dass wir, basierend auf dem Rennprogramm, wahrscheinlich zwei Camps machen werden."
Gegenwärtig befinden sich viele der führenden Astana-Fahrer in Kolumbien in einem Trainingslager und werden anschließend die Tour Colombia bestreiten, um ihre Form vor den Zielen des Frühlings zu testen. Es ist eine ehrgeizige Strategie für das Team, Mark Cavendish, Michael Morkov und Davide Ballerini dabei zu haben. Sie werden hoffen, sich an die neue Führung zu gewöhnen und in den Sprints um Etappensiege zu kämpfen. Der Brite wird in den kommenden Monaten bis zur Tour de France wahrscheinlich noch ein oder zwei weitere Male in die Höhe fahren.
"Der Hauptgrund, warum Mark das Höhentrainingslager in Kolumbien macht, ist, dass er seine aerobe Kapazität verbessern will. Meiner Meinung nach sollte auch ein Klassiker-Spezialist mindestens ein Höhentrainingslager absolvieren. Und wenn das nicht möglich ist, dann eben eines auf Meereshöhe", fügt Anastopoulos hinzu. "Aber ich glaube, dass die Vorteile des Höhentrainings größer sind. Deshalb werden wir im Mai in der Sierra Nevada wieder in die Höhe gehen.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.