Die brilliante Fahrt von Matteo Jorgenson bei Paris-Nice 2024 wird noch lange in Erinnerung bleiben. Der Amerikaner fuhr die ganze Zeit über souverän und sicherte sich den größten Gesamtsieg seiner Karriere.
"Um ehrlich zu sein, nein. Ehrlich gesagt, nie. Bis zu diesem Jahr hätte ich nie geglaubt, dass dies möglich ist, aber jetzt sind wir hier", sagte Jorgenson in seinem Interview nach der Etappe auf die Frage, ob er glauben könne, was er erreicht hat. "Es hätte heute und die ganze Woche nicht besser laufen können. Um ehrlich zu sein, habe ich es noch nicht wirklich begriffen."
Als einziger Mann, der es auf der letzten Etappe mit dem extrem angriffslustigen Remco Evenepoel aufnehmen konnte, weigerte sich Jorgenson, bis zur Ziellinie von der Seite des Belgiers zu weichen. "Ich konnte letzte Nacht kaum schlafen, so nervös war ich und fühlte - zum ersten Mal in meinem Leben - Druck", so Jorgenson weiter. "Dass es dann so gut geklappt hat und ich mit einem solchen Champion wie Remco zusammenfahren konnte, war ein ganz besonderer Moment."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.