Arnaud de Lie fehlt bei der Flandern-Rundfahrt nach erneutem gesundheitlichen Rückschlag

Radsport
Freitag, 03 April 2026 um 17:00
ArnaudDeLie
Für Arnaud De Lie ist es leider nichts Ungewöhnliches. Der Kapitän von Lotto-Intermarché erlebt einen verfluchten Saisonstart. Nach einer Verletzung, die seinen Einstieg verzögerte und seine Form kostete, ist er vor den wichtigsten Kopfsteinpflaster-Klassikern erkrankt. Er muss die Flandern-Rundfahrt auslassen, da das Team ihn nach seinem jüngsten Krankheitsrückfall noch nicht als genesen einstuft.

News-Update: De Lie muss Flandern-Rundfahrt absagen

Sowohl 2024 als auch 2025 endete seine Frühjahrskampagne bei Middelkerke–Wevelgem, und er hat sein Debüt bei der Flandern-Rundfahrt wegen immer neuer unvorhergesehener Umstände noch nicht gegeben. Als Sieger der Renewi Tour und Spezialist für die flämischen Klassiker wäre er in Topform ein Außenseiter für ein Spitzenresultat bei „De Ronde“ und unangefochtener Leader der belgischen Mannschaft. Doch auch in diesem Jahr wird daraus nichts.
„Arnaud De Lie wird die Flandern-Rundfahrt nicht bestreiten. Er musste Dwars door Vlaanderen am vergangenen Mittwoch krankheitsbedingt aufgeben. Obwohl er heute Morgen gemeinsam mit seinem Trainer den Kurs abgefahren ist, wurde Arnaud klar, dass er sich nicht ausreichend erholt hat, um bei einem so anspruchsvollen Rennen über 278 Kilometer wie Flanders’ Finest mit 100 % zu konkurrieren“, teilte das Team mit.
Der 24-Jährige zeigte im Frühjahr vereinzelte Lichtblicke, ohne je seine Bestform zu erreichen. Ein vierter Platz bei Middelkerke–Wevelgem nährte die Hoffnung, dass er im entscheidenden Moment liefern könnte, doch bei Dwars door Vlaanderen geriet er sehr früh in Schwierigkeiten. Er stieg aus, und obwohl der Start am Sonntag weiter geplant blieb, wird es dazu nicht kommen.
Die Hoffnung bleibt, dass er Paris–Roubaix bestreiten kann, doch selbst dann wird es in der aktuellen Verfassung schwer, ein starkes Ergebnis zu erzielen. „Arnaud wird vom medizinischen und Performance-Stab eng begleitet, um ihn so gut wie möglich auf Paris–Roubaix vorzubereiten und ihn vollständig für dieses Ziel bereit zu machen. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung.“
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