UPDATE: Debora Silvestri „bei guter Stimmung“ – Fortschritte nach schwerem Cipressa-Sturz bei Mailand-Sanremo (aktualisiert mit Zeitplan)

Radsport
Montag, 23 März 2026 um 11:49
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Debora Silvestri ist ansprechbar und auf dem Weg ins Krankenhaus, nachdem sie in den erschreckenden Sturz in der Abfahrt der Cipressa während der Milano-Sanremo Women 2026 verwickelt war.
Die Laboral-Kutxa-Fahrerin stand im Zentrum des dramatischsten Moments des Unfalls: Sie ging kopfüber über die Leitplanke und stürzte mehrere Meter auf eine tiefer liegende Straßenpassage, als sie im schlimmsten Moment des gesamten Crashs versuchte, dem Sturz von Kasia Niewiadoma und Kim Le Court auszuweichen.
Der Vorfall ereignete sich in einer Schlüsselphase des Rennens. Die Cipressa hatte das Feld bereits ausgedünnt, das Finale nahm Konturen an, bevor in der Abfahrt das Chaos ausbrach. Das Ausmaß wurde im Live-TV sofort deutlich: Silvestri lag nach dem Überschlag über die Leitplanke auf einer unteren Straßenebene, nachdem sie dem initialen Sturz ausweichen wollte.
Laboral Kutxa-Euskadi gab kurz darauf ein Update und bestätigte, dass Silvestri „in der Abfahrt der Cipressa gestürzt ist“, dass sie „bei Bewusstsein ist und auf dem Weg ins Krankenhaus, um behandelt zu werden“, und dass in den kommenden Stunden weitere Informationen zu ihrem Zustand folgen.

Sturz überschattet Kopeckys Sieg

Obwohl das Rennen fortgesetzt wurde, überschattete der Sturz zwangsläufig das Finale. Fahrerinnen, die in den Vorfall verwickelt waren, wurden aus der Entscheidung gerissen oder mussten zurückjagen, was die Rennkonstellation vor dem Poggio veränderte.
Auf dem Schlussanstieg formierte sich schließlich die entscheidende Gruppe, eine kleine Spitze setzte sich ab und machte den Sieg in Sanremo unter sich aus. Lotte Kopecky vollendete es dann auf der Via Roma, sprintete vor Noemi Ruegg und Eleonora Gasparrini zum Sieg und gewann die zweite Ausgabe von Milano-Sanremo Women.
Kopecky selbst äußerte sich im Ziel zum Sturz und sagte: „Ich hoffe, es geht allen gut.“
Das spiegelte die Stimmung im Ziel wider. Kopecky feierte einen der größten Siege ihrer Karriere, doch das sportliche Ergebnis war nicht das Einzige, woran man nach der Ziellinie dachte. Der Zustand der in den Cipressa-Sturz verwickelten Fahrerinnen, insbesondere von Silvestri nach ihrem furchteinflößenden Sturz, blieb eine zentrale Sorge.

UPDATE: Debora Silvestri stabil im Krankenhaus

Laboral Kutxa-Euskadi hat inzwischen ein weiteres Update zum Gesundheitszustand von Debora Silvestri nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt der Cipressa veröffentlicht.
In einer medizinischen Mitteilung nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus bestätigte das Team, dass sich Silvestri nach der Erstversorgung durch Rennärzte und Notfalldienste in stabilem Zustand befindet.
Sie bleibt weiterhin unter ärztlicher Beobachtung im Krankenhaus und wird in den kommenden Stunden weiteren Untersuchungen unterzogen, um das genaue Ausmaß ihrer Verletzungen festzustellen.
Das Update sorgt für etwas Entwarnung nach dem schweren Unfall, bei dem Silvestri kopfüber über die Leitplanke stürzte und mehrere Meter tiefer auf einen darunterliegenden Straßenabschnitt fiel - einer der dramatischsten Momente des Rennens. 🚴‍♀️

UPDATE 2: Silvestri „bei guter Stimmung“ - Fortschritte in der Genesung

Debora Silvestri erholt sich nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt der Cipressa bei Mailand-Sanremo Women 2026 weiterhin gut im Krankenhaus. Das bestätigte ihr Team in einem neuen Update.
Nach medizinischer Überwachung über Nacht erklärte Laboral Kutxa-Euskadi, dass sich die italienische Fahrerin positiv entwickelt. In einer Mitteilung am Sonntagmorgen teilte das Team mit, Silvestri „entwickelt sich weiterhin günstig“ und sei „bei guter Stimmung und mit der nötigen Kraft, ihre Genesung anzugehen“.
Sie wird vorerst weiterhin im Krankenhaus bleiben, während die Ärzte ihren Zustand überwachen und zusätzliche Untersuchungen durchführen.
Auch das medizinische Team zeigte sich zuversichtlich, dass sich ihr Gesundheitszustand in den kommenden Stunden und Tagen weiter verbessern wird.
Silvestri und ihr Team nutzten die Gelegenheit zudem, sich für die große Unterstützung nach dem Sturz zu bedanken. „Sie möchten sich herzlich für die zahlreichen Nachrichten der Unterstützung und Ermutigung bedanken, die in den vergangenen Stunden eingegangen sind.“
Das Update bringt weitere Entlastung nach einer der erschütterndsten Szenen des Rennens, als Silvestri kopfüber über die Leitplanke stürzte und mehrere Meter tief auf einen tieferliegenden Straßenabschnitt fiel, während sie versuchte, dem ersten Sturz auf der Cipressa auszuweichen.

Typischer Zeitplan

Basierend auf ihren Verletzungen (5 gebrochene Rippen + kleine Schulterfraktur) ergibt sich für eine Profi-Radsportlerin wie Debora Silvestri ungefähr folgender Heilungsverlauf:
Erste 1–2 Wochen
  • Starke Schmerzen, besonders beim Atmen und Bewegen
  • Kein Training möglich
  • Fokus auf Ruhe und medizinische Überwachung
Woche 3–5
  • Schmerzen lassen langsam nach
  • Leichte Aktivitäten möglich (z. B. lockeres Rollen auf der Rolle)
  • Noch keine intensiven Belastungen
Woche 6–8
  • Rippen heilen zunehmend stabil
  • Wiedereinstieg ins strukturierte Training
  • Schulterbeweglichkeit wird entscheidend
8–12 Wochen
  • Rückkehr in den Rennbetrieb möglich, wenn alles gut verläuft
  • Volle Leistungsfähigkeit oft erst später
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