Wout van Aert hat sich erfolgreich einer Operation unterzogen, nachdem er sich bei der vom Schnee geprägten
Exact Cross in Mol am Freitag eine saisonbeendende Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte. Sein Team bestätigte, dass der Fokus nun vollständig auf der Genesung liegt.
Wout van Aert nach Sprunggelenks-OP: Fokus auf Genesung und Comeback
„Die Operation war erfolgreich“,
meldete Team Visma | Lease a Bike am Samstag in einem kurzen Update. „Wout beginnt nun mit seiner Rehabilitation.“
Der Eingriff sorgt für Klarheit n
ach einem dramatischen und letztlich bitteren Ende von Van Aerts Cross-Winter. Was zunächst wie einer seiner stärksten Auftritte der Festtagserie aussah, zerfiel unter extremen Bedingungen: Starker Schneefall verwandelte den Kurs in Mol in einen Härtetest selbst für die größten Namen des Sports.
Van Aert lieferte sich ein hochklassiges Duell mit
Mathieu van der Poel, ehe er in einem tückischen Streckenabschnitt schwer stürzte. Der Belgier stieg zunächst wieder auf, hatte jedoch sichtbar Probleme, gab das Rennen schließlich auf und humpelte vom Materialposten weg, während die Sorge im Fahrerlager wuchs.
Cross-Winter nach Sturz in Mol vorzeitig beendet
Weitere Untersuchungen ergaben eine Bänderdehnung am Sprunggelenk in Kombination mit einer kleinen Fraktur, woraufhin ohne Verzögerung operiert wurde. Damit ist Van Aerts Cross-Saison offiziell beendet. Geplante Starts in Zonhoven und bei den Belgischen Meisterschaften fallen aus.
Über sein Team äußerte Van Aert unmittelbar nach dem Vorfall unverblümt seine Enttäuschung. Er räumte ein, dass der Zeitpunkt besonders frustrierend sei, da seine Form in den jüngsten Rennen deutlich ansteigend war. „Natürlich bin ich sehr enttäuscht, meine Cross-Saison so beenden zu müssen“, sagte er. „Ich habe mich immer besser gefühlt, auch heute in Mol.“
Zugleich erkannte er den nun notwendigen, wenn auch harten Neustart an. „Ich hatte mich wirklich auf das Rennen in Zonhoven und die Belgischen Meisterschaften gefreut. Aber mein Fokus liegt jetzt auf der Genesung und später auf der Vorbereitung der Straßensaison.“
Ein konkreter Zeitplan für die Rückkehr ins Training steht noch nicht fest. Die Verletzung dürfte jedoch den Winterübergang in Richtung Straßenprogramm beeinträchtigen. Weitere Entscheidungen zu seinem Frühjahrsfahrplan hängen davon ab, wie reibungslos die Rehabilitation in den kommenden Wochen verläuft.
Vorerst gilt eine klare Priorität: erst die Genesung. Langfristige Ziele müssen nach einem der härtesten Tage dieses Cross-Winters vorübergehend ruhen.