„Ich sah Mathieu fahren und dachte: Warum nicht?“ – Emiel Verstrynge feiert Durchbruch in Baal hinter Van der Poel

Cyclocross
Donnerstag, 01 Januar 2026 um 17:30
EmielVerstrynge
Platz zwei hinter Mathieu van der Poel beim GP Sven Nys Baal markierte einen prägenden Moment für Emiel Verstrynge, der ermutigt statt entmutigt aus dem letztlichen Abstand zum Weltmeister hervorging.
„Ich habe gesehen, wie er fuhr, und ich fühlte mich gut“, sagte Verstrynge anschließend laut Sporza. „Ich dachte: Warum nicht?“ Dieses Selbstvertrauen trug ihn über mehrere Runden Seite an Seite mit Mathieu van der Poel – ein seltener Anblick in dieser Saison. „Es fühlte sich nicht gut an, als er schließlich wegfuhr, aber genau daraus kann ich besser werden. Es ist gut, dass ich ein paar Runden bei ihm bleiben und Zweiter werden konnte.“
Über weite Passagen hielt Verstrynge am Balenberg den Tritt von Van der Poel, konterte Beschleunigungen und zwang das Rennen tiefer, als viele erwartet hatten.
Der entscheidende Vorstoß kam erst spät, als Van der Poel das Tempo noch einmal anhob und sich endgültig löste, um seinem erwarteten Sieg mit 37 Sekunden Vorsprung auf Verstrynge im Ziel entgegenzufahren.

„Auf diesem Niveau macht es Spaß“

Verstrynge blickte auch positiv auf die Dynamik zwischen den beiden. „Ich habe gespürt, dass Mathieu die Absicht hatte, mich ein Stück mitzunehmen“, erklärte er. „Zwischen uns herrschte ein gutes Verständnis. Das macht es angenehm.“
Statt sich auf die am Ende aufgegangene Lücke zu fokussieren, ordnete Verstrynge das Resultat als Schritt nach vorn ein. „So in das Jahr 2026 zu starten, ist gut“, sagte er. „Ich fahre zufrieden nach Hause.“
Der zweite Platz in Baal brachte zwar keinen Sieg, lieferte Verstrynge aber etwas anderes: die Bestätigung, dass er sich am richtigen Tag mit den Allerbesten messen kann.
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